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Ever

Anfänger

Beiträge: 1

1

Samstag, 6. Januar 2007, 23:13

Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Hallo alle beisamen!

Nun hat das neue Jahr angefangen und neben meinen Tiefs versuche ich die Ärmel hochzukrempeln und in die Zukunft zu schauen.

Da ich unser finanziertes Haus zur Zeit noch alleine bezahle und das nicht dauerhaft halten kann,hege ich den Gedanken es mit Zustimmung meines Nochehemannes Zwangsversteigern zu lassen.Nicht heute nicht morgen aber in meinen Kopf suche ich nach den richtigen Weg um es richtig anzugehen.

Die Rate ist monatlich für mich allein zu hoch und irgendwann fallen nach und nach die Kinder raus.Außerdem denke ich,ist es nicht fair dass ich bis zum Umkippen arbeite ,damit die Raten bezahlt werden.Da er bereits als erstes den Gedanken hatte,bereits kurze Zeit nach der Trennung,denke ich ,dass mein Nochmann zu stimmen wird.Wer kennt da den Werdegang? Was mache ich? Wende ich mich an die Bank und sage dass ich die Raten nicht mehr zahlen kann und stelle die Zahlung ein ? Muss ich dann mit den Kindern sofort das Haus verlassen?Wer kennt sich aus und kann mich informieren,ich möchte doch langfristig planen!

Gruß Ever[addsig]

Gast

unregistriert

Gäste

2

Samstag, 6. Januar 2007, 23:38

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Wei Ever,

versuche alles mögliche, die Versteigerung zu umgehen. Es gibt andere evtl. Möglichkeiten.

Versteigerungen da bleiben oftmals viele Schulden über .....

Versuche es lieber, regulär zu verkaufen

Grüßle Aninjha, die seinerzeit mit ihrem Ex alles zusammen dran getan hat, das wir es selbst verkaufen konnten.....nur um bloss einer Versteigerung aus dem Weg zu gehen. Hatten alle eine monatelange Durststrecke hinter uns, aber nach Verkauf waren wir wenigstens schuldenfrei.

Sonst würden wahrscheinlich er und ich heute noch dafür zahlen dürfen.

Gast

unregistriert

Gäste

3

Samstag, 6. Januar 2007, 23:45

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

hallo,
ja, ich denke alles ist besser als eine zwangsversteigerung, weil ihr immer verlieren würdet. dein posting hört sich fast so an, als ob du denken würdest, das wäre die bessere variante??
wünsch dir viel glück
lg angela

Ever

Anfänger

Beiträge: 1

4

Sonntag, 7. Januar 2007, 08:53

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Hallo Aninjha und Gast!

Da ich mich überhaupt nicht auskenne wie das alles von Statten geht (mein Ex ebenfalls nicht)wäre das Beste,es würde jemand anders übernehmen!
Welchen Weg muss ich gehen,wo kann man sich hinwenden?Makler? Bank? Beratung irgendwo? Wie lange kann man dann noch im Eigenheim leben? Vermietung? Was gibt es für Möglichkeiten? 3 Jahre habe ich noch Zeit vorher kann ich sowieso nicht raus (Eigenheimzulage/Rückzahlung Eigenkapitalvorschuss)Inunserer Siedlung werden die Häuser eh weit unter Wert verkauft!(ebenfalls Trennungen)--Ich will nur einen Neuanfang ! Wann sollte man sich darum kümmern doch am Besten so früh wie möglich oder?

Alles neu für mich !

Gruß Ever[addsig]

Aninjha

Anfänger

Beiträge: 0

Gäste

5

Sonntag, 7. Januar 2007, 09:14

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Hallo Ever,

also wir hatten damals einen Makler beauftragt. Auch unser Haus ging weit unter Wert weg, aber immerhin so gut, das nichts mehr an Schulden blieb.

3 Jahre im Vorfeld wäre etwas früh. Heute schaut sich noch niemand ein Haus an, wo er vielleicht in 3 Jahren einziehen möchte.

Mit der Bank hatten wir harte Verhandlungen, wegen der Vorzugszinsen, aber wir einigten uns schliesslich. Denen war lieber, die Kredite bezahlt zu wissen, als vielleicht nichts oder nur wenig zu bekommen.

Wegen der Eigenheimzulage kann man schon vorher raus.

Habt ihr mit öffentlichen Mitteln gebaut?[addsig]

happybalubär

Anfänger

Beiträge: 1

6

Sonntag, 7. Januar 2007, 09:24

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Hallo Ever,

Du solltest zunächst mal unter Kostenaspekten die Situation prüfen. Die Immobilienpreise
sind im Keller, die Mieten allerdings nicht.

Auch die gesamte Finanzierungslage und die Zinsbindungsfristen sind wichtig. Evtl.
kannst Du einen Teil kurzfristig neu zu günstigeren Konditionen verhandeln.

Das Leben im eigenen Haus hat auch bei kostenmäßigem Mehraufwand unbestritten
Vorteile. Man(Frau) muss dem aber natürlich die Einkommenssituation gegenüber-
stellen. Ggf. hast Du ja auch noch Anspruch auf Wohngeld ?? In dem Falle nennt sich
das Lastenzuschuss.

Eine wirklich neutrale Analyse mit Lösungsvorschlägen wirst Du bei keiner der beteiligten Banken bekommen. Evtl. beim Steuerberater, sicher aber bei einer seriösen
Schuldnerberatung. Bietet sich an, zumal wohl noch kein Zahlungsverzug besteht
und Du Zeit und Gestaltungsspielraum hast.

Verkaufen kannst Du natürlich, wenn dies für Dich der angestrebte Weg ist. Falls
die Banken mitspielen, wäre es günstig, wenn der neue Eigentümer die Finanzierung
übernehmen würde.

Grüsse

Balu[addsig]

Levi

Anfänger

Beiträge: 1

7

Sonntag, 7. Januar 2007, 10:06

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Hallo Ever,

also ich kann dir auch nur von einer Zwangsversteigerung abraten.

Ich selber habe auch gerade mein Haus verkauft (muss jetzt nach 4 Monaten aber wohl vom Vertrag zurück treten, weil die netten Leute nicht zahlen).

Aber wenn du es regulär verkaufst, kommen nicht unmengen an Kosten auf dich zu. Du wirst teilweise Notarkosten zahlen müssen (für evt. Löschungsbewilligungen usw). Das hält sich aber absolut in Grenzen.

Was evtl. belastend sein kann, sind die ständigen Besichtigungen. Was ich wichtig finde: Gebe es auf jedenfall an einen Makler ab, oder an die Immobilienabtlg. deiner Bank. Den Makler selber musst du nicht bezahlen, dafür sind die Käufer zuständig.

Wenn du Probs damit hast, die Raten zu bezahlen...warst du schon mal bei deiner Bank und hast mit denen geredet ? Ich hatte das auch lange vor mich hergeschoben, aber ich muss sagen, dass ich eine super Bank habe. Klar musste ich die Raten weiter bezahlen, aber die haben die soweit runtergeschraubt, wie es überhaupt nur ging.

Wie hier schon erwähnt, sind die Preise für Häuser momentan ziemlich im Keller.

Wie es bei einer Zwangsversteigerung mit den Kosten wäre, kann ich auch nicht sagen. Könnte mir aber gut vorstellen, dass ihr als Eigentümer die ganzen Kosten dafür tragen müsstet. Die werden dann wohl auch noch von dem Kaufpreis abgezogen. Wäre mein Haus damals Zwangsversteigert worden, hätte ich noch nicht mal die Hälfte bekommen, wie jetzt auf dem freien Markt.

Ich würde mich dann auch an deiner Stelle fragen, ob ihr damit nicht einen Verlust macht. Denn keiner will sein Haus verkaufen und dann als Dank auch noch mit Schulden rumrennen.

Als es bei mir überhaupt nicht mehr ging, habe ich für 4 Monate auch Hartz4 beantragt. Auch das geht, wenn man ein Eigentum hat. Man muss zwar alles zurück zahlen, wenn man das Haus verkauft hat, aber immerhin.

Also Ever versuche wirklich alles, um nicht Zwangsversteigern zu müssen !!!!

Grüße

Levi

PS: Fällt mir noch ein. Ihr werdet sicherlich eine längere Finanzierung laufen haben und was Balu sagt..ich glaube nicht, dass die neuen Eigentümer eure Finanzierung übernehmen werden. Das würde für euch heissen, dass ihr eurer Bank eine Umfinanzierung bezahlen müsstet. Bei mir waren es ca. 3.500 ?. Die werden aber erst dann fällig, wenn der Kaufpreis geflossen ist und ihr damit das Haus ablöst.<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Levi, 06.01.2007, 23:11 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Ever

Anfänger

Beiträge: 1

8

Sonntag, 7. Januar 2007, 12:17

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Hallo ihr Lieben!

Vielen Dank für eure interessanten Antworten!

Ich glaube,ich werde in erster Linie mit der Bank sprechen.Vielleicht kann ich niedrigere Raten zahlen.Da mein Mann noch andere Schulden abzahlt,habe ich keine Change ,dass er sich an der Weiterbezahlung der Schulden beteildigt.wenn ich jetzt schon rausgehe ,müssen wir auch noch den Eigenkapitalvorschuss des Verkäufers sofort zurückzahlen,denn dann fällt die Eigenheimzulage weg und wir müssen das auch noch aufbringen.
Vom Platz und der Lage müsten wir eigentlich hier wohnen bleiben aber mir geht es hier nicht gut.es erinnert alles daran als mein Mann noch hier war.Die Raten sind monatlich sehr hoch und wir haben eine Finanzierungszeit von 30 Jahren Also länger geht es schon nicht mehr.Erst seit fast 5 Jahren wohnen wir hier.Wenn die Kinder so nach einander wegfallen,(der Älteste ist fast 15 und dann 12) dann ist es nicht mehr möglich hier zu wohnen.Bis dahin muss ich hart arbeiten und das über so eine lange Zeit und wir müssen uns dauerhaft mehr als einschränken.
Ich habe 1 einhalb Arbeitsstellen und lange schaffe ich das nicht mehr.
Jede freie Minute opfere ich den Kindern und ich arbeite meistens wenn sie sowieso nicht da sind aber es bleibt wenig Zeit um sich auszuruhen, geschweige denn Privatleben zu haben.Ich weis nicht,ob ich das dauerhaft möchte und kann.Eine bezahlbare 5 Raumwohnung in meinem Umkreis zu bekommen,dürfte nicht schwer sein es ist einiges verfügbar.
Gruß Ever[addsig]

Gast

unregistriert

Gäste

9

Dienstag, 9. Januar 2007, 23:04

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

hallo ever,
ich selbst bin i einer ähnlichen lage. meine exfrau woht in unserem hau mit den Kids aber vorfälligkeit, hauskaufverlust usw bindet uns ander Situation. pass auf wenn dein mann ausgeogen ist und es ist offiziell , bekommst du keine Eigenheimzulage mehr. wir müssen sogar zurückbezahlen. 4500?
Wir versuchen auch das Haus noch zu halten. gehen aber jetzt schon zum Makler um nicht in 1 Jahr ohne was dazustehen.Zwangsversteigerung istmit Sicherheit der Weg zu Harz 4 . Denn du wirst einen Verlust machen und nicht mehr ausgleichen können. Wie schon von den Vorrednern ist ein Gespräch mit der bank das 100% richtige. und es hört sich blöd an . Aber nach Regen kommt auch wiedr die Sonne.
liebe grüsse aus mainz
marcus

Gast

unregistriert

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10

Mittwoch, 10. Januar 2007, 00:42

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

@Marcus, wie auch nochmals an Ever.....

habt Ihr mit öffentlichen Mitteln genaut?Wenn ja, ptte Pn t mich mal an :-)

Gast

unregistriert

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11

Mittwoch, 10. Januar 2007, 00:44

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

pn AN aNINJHA; SORRY :roll:

Ever

Anfänger

Beiträge: 1

12

Mittwoch, 10. Januar 2007, 04:33

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Hallo Gast !

Wenn einer der Eheleute das Haus noch bewohnt,gibt es die Möglichkeit,dass die Eigenheimzulage des ausgezogenen Ehepartners auf den Gebliebenen übertragen wird.

Schriftlicher Antrag beim F.amt!


Haben zwar ein KFW Darlehen sind aber nicht gefördert worden!


Gruß Ever[addsig]

Levi

Anfänger

Beiträge: 1

13

Mittwoch, 10. Januar 2007, 06:15

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Also das mit der Eigenheimzulage kann ich so nicht sagen.

Ich habe sie auch nach dem Auszug von meinem Ex 2 Jahre lang weiter bekommen und musste nichts zurück bezahlen.

Hatte sogar vorsichtshalber noch beim FA angerufen und nachgefragt, ob die auch weiterhin gezahlt wird und bekam sofort das OK vom FA.

Grüße

Levi[addsig]

Gast

unregistriert

Gäste

14

Mittwoch, 10. Januar 2007, 06:43

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Hallo Ever,

hast Du vielleicht schon mal drüber nachgedacht, das Haus zu vermieten, wenn die Eigenheimzulage ausgelaufen ist ? Wenn Du die Durststrecke bis dahin durchstehst, könntest Du den Kredit doch dann mit der Miete bedienen ?

Ansonsten kann ich auch nur - wie schon alle anderen - empfehlen, rede mit der Bank. Wenn es nicht gerade die Sparkasse an meinem ehemaligen Wohnort ist, mit allen anderen Banken kann man reden und nach Wegen suchen.

Um die Durststrecke zu überstehen, Hartz IV gibt es auch ergänzend zum Einkommen, da wird je nach Familiengröße auch ein Freibetrag angerechnet. D.h., Du bekommst mehr, als den Dir als Arbeitsloser zustehenden Hartz-IV- Betrag. Meiner Freundin zahlt die Arge die Zinsen für den Hauskredit (in ihrem Falle sehr hoch, da sie noch nicht lange im Haus wohnt), die Tilgung wird nicht übernommen (fing bei ihr mit 1% an und wird erst mit den Jahren höher). Und etliche Nebenkosten werden auch beigesteuert (denke mal, die, die in der normalen Miete auch enthalten sind und übernommen werden).

Deine Gedanken bzgl. Zwangsversteigerung ... denk bitte nicht mehr drüber nach. Ich helfe gerade einem Freund bei der Privatinsolvenz weiter, weil durch das Scheitern seiner Beziehung das Haus "den Bach runter" gegangen ist. 3x wurde der Termin für die Zwangsversteigerung angesetzt, nie fand sich ein Käufer ... Dann hat ein Makler das Haus für 1/4 des tatsächlichen Wertes verkauft. Aber die jetzt aufgelaufenen Kosten (Kündigung des Kredites und damit Vorschusszinsen, ....) sind auf normalem Wege, mit ehrlicher Arbeit nicht mehr zu bezahlen. Also liegt die Privatinsolvenz nahe, wenn es denn endlich klappt, aber der Stress bis dahin, ich wünsche es eigentlich keinem. Sogar die Schuldnerberatung zuckt im Falle meines Freundes mit den Schultern, weil sie dort nicht wissen, was das Gericht will ... Und so ist auch hier der Ausgang unklar :-( .
Sollte das Haus wirklich bei einer Zwangsversteigerung weg gehen, mußt Du mit dem Termin der Zwangsversteigerung aus dem Haus sein. Ich war als moralische Unterstützung meines Freundes mit zu diesen Versteigerungsterminen und habe dazu und zu einigen anderen Dingen die Richterin befragt. Es sei denn, der neue Eigentümer ist kulant und läßt Dir 14 Tagen zum Ausziehen. Aber willst Du das wirklich ?

Wenn Du das Haus nicht mehr halten kannst, um Verluste wirst Du sicher kaum herum kommen, aber eine Zwangsversteigerung versuche zu vermeiden.

Ich muß wohl erst einmal auf Holz klopfen und froh sein, daß mein Ex das Haus übernommen hat. Zwischenzeitlich hat sich aber auch ein Makler mit unserem Haus beschäftigt. Das lief in die Richtung, das das eingeflossene Eigenkapital weg gewesen wäre (knapp 50 % der Gesamtsumme), aber wir hätten so viel heraus bekommen, daß wir keine Schulden mehr gehabt hätten. Mir hätte es gereicht, um neu anfangen zu können, meinem Ex hat es nicht gereicht. So habe ich ihm meine Haushälfte für ein Dankeschön überschrieben und nach über einem Jahr von der Bank das OK bekommen, daß sie mich aus dem Kredit entlassen *frohbin*. Da Ex meine Hälfte für ein Dankeschön (eigentlich ist nicht einmal das gekommen *grübel*) übernommen hat, mußte er alle anfallenden Kosten tragen die Umschreibung betreffend (Notar, Grundbuchamt, ...).

So, das war mein Roman zu dem Worte Zwangsversteigerung. Ich kann auch kurz und knapp, wenn es sich vermeiden läßt, vermeide es bitte, mit dem Haus in die Zwangsversteigerung zu gehen.

Gruß Anne

Anne1

Anfänger

Beiträge: 1

15

Mittwoch, 10. Januar 2007, 06:44

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Obiger Beitrag stammt von mir, ich hatte mich auch vorher eingeloggt ....[addsig]

Isbjörn

Anfänger

Beiträge: 1

16

Mittwoch, 10. Januar 2007, 08:02

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Zum Thema Eigenheimzulage:

Meines Wissens führt die Trennung lediglich dazu, dass für beide Ehepartner Objektverbrauch eingetreten ist, d.h. für kein weiteres Objekt EHZ beantragt werden kann. Da diese ohnehin nicht mehr gewährt wird, ist es folglich derzeit nicht relevant. Der Objektverbrauch kann vermieden werden, wenn ein Ehegatte noch im Jahr der Trennung seinen Anteil auf den anderen überträgt.

Gruß Arne[addsig]

Ever

Anfänger

Beiträge: 1

17

Mittwoch, 10. Januar 2007, 17:21

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Zur Eigenheimzulage:Mein Ex musste schriftlich dem Finanzamt mitteilen,dass er mir seinen Anteil der Eigenheimzulage überschreibt.Das Finanzamt hat dann alle Gelder, auf meine Bankverbindung umgeschrieben.

Zur Zwangsversteigerung:

Ja ich weis ,es wäre das Letzte mit der Versteigerung.

Irgendwie muss ich meine Finanzen besser organisieren,wobei es nicht ewig zu leisten sein wird,die Hausraten alleine zu bezahlen.Mal sehn was ich da machen werde.Hartz ?Nein danke!

Solange ich noch Arme und Beine habe und der Kopf mir nicht wegrollt,auf gar keinen Fall.

Vermietung? So hohe Miete zahlt mir niemand!

Ich weis noch nicht wie ich es mache aber irgendwie muss es gehn.

Obwohl eine andere Umgebung ein Neuanfang nicht schlecht wäre.

Liebe Grüße Ever[addsig]

Levi

Anfänger

Beiträge: 1

18

Mittwoch, 10. Januar 2007, 19:00

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Ever mal ehrlich...lieber ein paar Monate von Hartz4 wie durch eine Zwangsversteigerung überschuldet, oder ?!?!

Ich fand es auch schlimm, diese paar Monate von Hartz4 zu leben und ich habe mir auch geschworen: "So schnell nicht wieder"

Ausserdem wirst du das Geld zurück zahlen müssen, sobald das Haus verkauft ist. Also "von Staat leben"...davon kann dann wirklich nicht die Rede sein

Grüße

Levi[addsig]

Ever

Anfänger

Beiträge: 1

19

Mittwoch, 10. Januar 2007, 20:23

RE: Zwangsversteigerung Haus-Wer hat Erfahrung damit?

Hallo Levi!

Ich sehe das etwas anders!

Das wäre das allerletzte wenn ich von Hartz 4 leben müsste.Es tut mir für die leid ,die unfreiwillig davon leben müssen(kenne einige davon)

Ich bin sehr dankbar dafür,dass ich in meiner Berufssparte die Change habe ,einen oder auch 2 Jobs zu bekommen.Es gibt mir mein Selbstbewußtsein wieder zurück ,das Gefühl etwas in der Hand zu haben und event.etwas zu verhindernoder zu bewegen .Ich weis,dass es nicht ewig so weitergeht,aber noch lebe ich mit meinen 4 Kindern und sie mit mir.Ein paar Jahre wird es gehen oder wir finden eine andere Lösung.
Ihr habt mir gezeigt,dass die Zangsversteigerung der letzte Weg ist.

Ich hoffe,ich finde zusammen mit meinem Noch- Mann irgendwann(wenn wir wieder miteinander reden können)eine andere Lösung,als die Zwangsversteigerung.

Zur Zeit bin ich einfach planlos und es macht mir einfach ein ungutes Gefühl nicht zu wissen,wie es langfristig weitergeht.

Ich werde hier im Haus erst einmal ein paar Veränderungen vornehmen und meinen eigenen Stil reinbringen.Es erinnert so Vieles an meinen Mann und das tut sehr weh.Das Finanzielle ja das muss ich einfach besser im Griff haben.

Gruß Ever[addsig]