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Nordlicht

Anfänger

Beiträge: 1

1

Dienstag, 8. Oktober 2002, 21:39

Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört

Hallo Forum,
meine Tochter ist nach dem Besuch bei Ihrem Vater regelmäßig vollig verstört. Oft dauert es Tage, bis sie sich wieder einigermaßen gefangen hat. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Probleme und schreibt mir mal.

Martin

Anfänger

Beiträge: 1

2

Dienstag, 8. Oktober 2002, 21:42

RE: Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört

Noch einmal Hallo
Sorry, aber ich habe ganz vergessen das Alter meiner Tochter zu erwähnen. Vanessa ist 4 Jahre alt und ich bin 2 Jahre alleinerziehend. Ihr Vater ist das größte für sie, obwohl er sich wirklich wenig um Sie kümmert. Immerhin hatte sie bis zu Ihrem 2. Lebensjahr genügend Zeit eine scheinbar andauernde Vater-Kind Beziehung aufzubauen. Biitte antwortet mir, denn ich bin da für jeden Tip dankbar und würde mich freuen, wenn mir jemand schreibt. :yltype:

Gast

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3

Samstag, 12. Oktober 2002, 17:32

RE: Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört

Ich hab leider das gleiche Problem und mir ist bisher auch keine Lösung eingefallen. Vielleicht ist es zumindest ganz wichtig, daß diese Besuche beim Vater regelmäßig stattfinden. Aber das läßt sich ja bei Euch scheinbar genausowenig realisieren, wie bei uns :casstet:
Anke

Sassa

Anfänger

Beiträge: 1

4

Dienstag, 29. Oktober 2002, 21:39

RE: Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört

Hallo an alle, die zu diesem Beitrag geschrieben haben.

Hier ist noch jemand, dem bisher keine Lösung zu diesem Problem eingefallen ist. Mein Sohn hat leider auch nur sehr unregelmäßig Kontakt zu seinem Vater, aber der Papi ist für Ihn der Größte!!
Wenn er dann mal ein paar Stunden dort gewesen ist, ist er für die nächsten 1 bis 2 Tage sehr agressiv. Er leidet sehr darunter, daß ich nicht mit dem Kindesvater zusammenlebe.

Ilona

Gast

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Gäste

5

Dienstag, 18. Februar 2003, 17:36

RE: Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört

Hallo zusammen,

ich kann ja mal berichten, wie wir das gemacht haben.

Ich bin seit 2 Jahren Alleinerziehend und meine Tochter ist nun 3 Jahre alt. Ihr Papa ist für sie (wie bei Euch allen) der aller Grösste. Aber inzwischen kommt sie von Ihren Papatreffen (1x in der Woche einen Tag. Selten auch mal über Nacht) immer super glücklich und ausgeglichen zurück.

Wir hatten am Anfang alle 14 Tage einen Samstag als Besuchstag ausgemacht. Besuchen, nicht mitnehmen! Das heisst, er darf zwar den Tag mit Ihr gestalten, ich bin aber, zumindest im Hintergrund dabei.

War anfangs nicht so schön. Aber wir haben gelernt, dass zu einem guten Kontakt zu dem Kind auch der Respekt zu jedem Elternteil dazu gehört und da ich immer dabei war, gehöre ich auch für meine Tochter dazu. Das heisst sie teilt total gerne ihre Erlebnisse mit mir und erzählt mir stundenlang, was sie alles mit ihrem Papi erlebt hat.

Ich bin also nie die Böse, die die Treffen wieder beendet.

Letzten Sommer haben wir sogar oft alle gemeinsam gegrillt und das waren richtig tolle Tage.

Zugegeben, der Anfang ist schwer. Aber wir wollen doch alle, das unsere Kinder die besten Voraussetzungen erhalten, nette Erwachsene zu werden. Dazu gehört für mich an erster Stelle, das beide Elterteile an einem Strang ziehen um gemeinsam das Beste für ihren Sonnenschein zu tun.

Mittlerweile ist ihr Vater für mich auch eine gute Hilfe in "schwierigen" Zeiten geworden. Zicken-Phasen und Motz-Anfälle sind leichter zu ertragen, wenn Papi am Wochenende mit hilft dagegen zu steuern. Und da er ja der aller Beste ist, haben seine Worte noch einmal eine grössere Bedeutung als meine.

Aber ich denke auch, das regelmässige Treffen das A und O sind.

Viel Erfolg!!!!
Andrea

Gast

unregistriert

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6

Donnerstag, 29. Mai 2003, 13:33

RE: Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört

Hallo, da das Thema ja immer aktuell ist, hier noch meine Erfahrung: Mein Sohn war 6 J. als wir uns trennten und er kam auch total aggressiv gegen mich von seinem Vater zurück bis ich dahinterkam, dass er Probleme mit der "Neuen", die immer anwesend war und natürlich auch "Anweisungen" gab, hatte. Nachdem ich darum bat, dass, wenn das Kind bei ihm ist, seine Freundin wegbleiben soll, lief alles bestens. Die Kinder haben einfach Probleme mit einem sog. "lauwarmen" Wechsel. Viel Erfolg!

Gast

unregistriert

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7

Donnerstag, 27. Mai 2004, 16:20

RE: Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört

Hallo Nordlicht,leider schreibst Du nicht wie alt Deine Tochter ist.Wie äußert sich denn das Verstört sein?Wie gestaltest Du den Umgang mit dem bevorstehenden Besuchstag?LG Anne

Gast

unregistriert

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8

Donnerstag, 27. Mai 2004, 16:23

RE: Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört

Sorry Nordlicht ,hatte nicht alle Beiträge gelesen-nur Deine Frage! GRUß Anne

Gast

unregistriert

Gäste

9

Donnerstag, 27. Mai 2004, 16:27

RE: Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört

Toller Beitrag von Andrea!Nur lassen das nicht alle Väter mit sich machen,da muß der Mann schon "Größe" haben!

uwe3/61

Anfänger

Beiträge: 6

Wohnort: Heidelberg

Beruf: Dipl. Volkswirt

Registrierte Benutzer

10

Dienstag, 13. Oktober 2009, 10:20

ich meine ein trennung ist für die kinder immer schlecht und deshalb spielgelt sich sehr oft der respekt den die erwachsenen untereinader wahren können eine große rolle.



leider ist es häufig so, dass ein elternteil der verlierer ist und das spüren die kinder. nur wenn es gelingt die nach wie vor papa und mama zu sein wird alles stressfrei sein.



die aggression kann z.b. dadurch entstehen, dass das kind beim abgeben wieder einen trennung druchläuft, denn es liebt j abeide. vielleicht und dmit habe ich sehr gute erfahrungen gemacht helfen feste rückgabe ritualien.



eine wirklich innige verabschiedung, das kurze besprechen wie war es beim papa / der mama.. ich glaube, dass hier vor allem das elternteil, bei dem das kind häufiger ist sehr gefordert ist. wenn nur einer "größe" zeigen muss, kann das die falsche einstellung sein.



kinder spüren sehr wohl, ob sich mama und papa noch mögen. wenn sie abneigung oder gar hass spüren, wird es immer schwierigkeiten geben..das ist eine katastrophe für das kind, denn es liebt beide...das ist meine persönliche überzeugung.



wir haben uns getrennt und dürfen diese trennung durch unverabreitete beziehungsprobleme nicht auf den kindern abladen.



meine kinder sind nun etwas älter, aber sie wissen, dass ich meine ex gelibt habe und wir immer noch gewissen respekt vor einander haben, deshalb haben die 6 jahre trennung auch keine größeren distanzen zwischen mama und kindern entstehen lassen. bei der trennung waren sie übrigens 8 und 11. aber ich galube nicht dass es nur ein frage des alters ist.



lange rede kurzer sinn. versuche dich selbst zu hinterfrgen, ob es auch dir gelingt mit der nötigen distanz und demnötigen respekt gegenüber dem vater um zu gehen. sprich ihn an, wenn er das vermissen läßt, dann habt ihr gute chancen das hin zu bekommen.



das kind gehört, außer sich selbst, :rolleyes: niemanden und hat immer zwei elternteile...



uwe