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bow79

Anfänger

Beiträge: 2

Registrierte Benutzer

1

Montag, 11. Januar 2010, 18:21

Hilfe!!! alleinerziehend und wohnung verloren... was tun?

Hallo,

meine freundin hat ein riesen problem:

sie ist alleinerziehend (ohne unterhaltszahlung, da der erzeuger nur schwarzgeld verdient und in den 6 jahren die seine tochter auf der welt ist ca. 300 euro gezahlt hat)

ausserdem hat sie bis august diesen jahres selbständig als visagistin bei film und fernsehen gearbeitet.

nun ist ihre tochter seit september in der schule und meine freundin hat wichtige auftraggeber verloren, da sie termine kurzfristig nicht mehr wahrnehmen konnte, da sie keine unterstützung von familie, oder "papa" der kleinen bekommt.

das heisst im klartext sie hat keine arbeit mehr, keinerlei einkünfte (die 72monate unterhaltsvorschuss sind vorbei) und kann seit august ihre miete nicht mehr zahlen. ich konnte ihr die ersten 3 monate finanziell aushelfen, aber meine mittel sind nun auch erschöpft...

nun hat der vermieter die kündigung rausgeschickt und meine freundin&tochter werden in 4wochen spätestens ausziehen müssen.

nachdem sie immernoch als selbstständig gemeldet ist, hat sie keinen anspruch auf hilfe vom staat und es wäre katastrophal, wenn sie die wohnung verliert, da es niemanden gibt, der sie aufnimmt...

was kann sie tun? muss sie wirklich die wohnung räumen, gibt es anlaufstellen, die ihr die miete zahlen könnten und wenn ja wie lange würde das dauern und wo muss man sich hinwenden? muss sie mit ihrer tochter in ein wohnheim oder ähnliches?



ich selbst habe keinerlei erfahrung mit so etwas bin erst seit oktober von einem langen auslandsaufenthalt zurück und seit dem mit ihr in einer beziehung...



vielen dank im voraus für antwort

XMiaX

Anfänger

Beiträge: 1

Registrierte Benutzer

2

Donnerstag, 26. August 2010, 04:28

Hallo...

Alles was ich dir dazu sagen kann ist folgendes: als meine Wohnungs-Zwangsversteigerung kurz bevor stand habe ich mich an die Diakonie gewandt. Dieser Teil des Amtes nennt sich WOHNUNGSNOTFALLHILFE - die wissen genau was zu tun ist um Schadensbegrenzung zu betreiben, arbeiten eng mit anderen Behörden zusammen und haben einfach jede Menge Erfahrung wenn es darum geht für die DAUERHAFTE Sicherstellung der Lebenssituation zu sorgen! Zahlungspläne erstellen - Kostenübernahmen oder Zuschüsse etc. ...
Das erste was man von einer Behörde gesagt bekommt ist DAS FÄLLT NICHT IN UNSEREN ZUSTÄNDIGKEITSBEREICH! Klar, da kommen Kosten auf sie zu das wollen die nicht! Bei selbstständigkeit kenn ich mich überhaupt nicht aus aber auch da muss es etwas geben - der Staat fördert schliesslich auch jeden Neustart in die Selbstständigkeit also muss es auch Massnahmen und Mittel zum Erhalt eben jener geben....
Erster Rat wird wahrscheinlich sein: Selbstständigkeit auflösen und nen Job suchen... sowas rät der Bürokrat weil es auf Anhieb logisch scheint und schnell und kostengünstig ist. Er vergisst nur den Meschen der darin steckt und was ein solcher Schritt bedeutet!
Laaaaaange rede kurzer Sinn: Diakonie/Arbeiterwohlfahrt WOHNUNGSNOTFALLAMT ...mit allen Unterlagen,Rechnungen, Zahlungsaufforderungen, Mietvertrag (alles was zur Lebenssicherung dient auch evtl. Rückstände beim RWE o.ä.) und sich informieren und Beraten lassen. In der Regel wissen die was zu tun ist!

Hoffe ich konnte dir wenigsten ein klein wenig helfen!

Alles gute für euch und versucht die Nerven zu bewahren...