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Lisa

Anfänger

Beiträge: 1

1

Mittwoch, 27. Juli 2005, 15:33

Problem mit Nachbarjunge....

Hallo an alle,

möchte euch nun mal um Rat fragen. Denn seit längerer Zeit haben ich und meine Nachbarin (auch alleinerziehend) ein Problem mit unserern Kids bzw. ihrem Jungen. Jedesmal wenn wir da sind, dann schlägt ihr Sohn ohne daß irgendwas war auf meine Tochter ein. Er ist 2,5 Jahre und meine Tochter 22 Monate. Er hat es richtig auf sie abgesehen. Sie traut sich als schon garnicht mehr von mir weg, weil er dauern entweder sie umschubst mit voller wucht, oder ihr etwas auf den Kopf schlägt.... nur warum macht er daß?? Wir haben echt keine Ahnung mehr, was wir machen sollen.
Es ist auch nichts vorgefallen, er hat auf einmal damit angefangen und bisher nicht aufgehört. Meine Nachbarin sagt, daß macht er nur mit kleineren Kinder, mit größeren hat er überhaupt kein Problem, da spielt er ganz toll mit denen *seufz*.

Habt ihr einen Ratschlag, was man tun kann, oder warum er sowas macht?

Vielen Dank im vorraus..[addsig]

Beiträge: 1

2

Mittwoch, 27. Juli 2005, 16:29

RE: Problem mit Nachbarjunge....

wie reagiert denn deine nachbarin, wenn ihr sohn sowas macht?

ich hatte das gleiche problem damals mit einer bekannten und deren sohn (der sohn biss!) ..und wenn ihr sohn dann sowas machte, nahm sie ihn in den arm, knuddelte ihn und säuselte *aber daniel. sowas darfst du doch nicht machen*. in diesem fall war mir recht schnell klar, was da verkehrt läuft *ggg*

da es in unserem fall an der mutter lag, hab ich den kontakt zum schutz meiner tochter einschlafen lassen. aber ich weiss ja nicht, was deine nachbarin zu der ganzen sache sagt..wär interessant, wie sie das verhalten ihres sohnes beurteilt.



[addsig]

Lisa

Anfänger

Beiträge: 1

3

Mittwoch, 27. Juli 2005, 17:45

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Hallo silberfischchen,

meine Nachbarin hat am Anfang ihn immer nur ermahnt, daß er es lassen soll. Einmal hat sie ihm dann auch eine auf den Hintern geklapst, da er ein Holzspielzeug meiner Tochter voll auf den Kopf gehauen hat, daß sie blutete.

Jetzt ermahnt sie ihn nur immer, und sagt, sie weiß nicht mehr was sie noch machen soll. Meine Tochter traut sich schon garnicht mehr vom Fleck, aber auch das nützt ihr nix. Selbst wenn sie irgendwo in einer Ecke steht, lässt er es nicht. Er geht hin, schubst oder schlägt sie...einfach so!!!

Ich geh schon kaum mehr hin, da mir das echt zu viel wird.[addsig]

Kiara

Anfänger

Beiträge: 1

4

Mittwoch, 27. Juli 2005, 18:00

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Lisa.....ich mußte erstmal tief Luft holen.....möchte mich jetzt auch bemühen, sachlich zu bleiben.
Entschuldige im Vorfeld, falls mir das nicht ganz gelingen sollte, denn ich bin sehr wütend - auf dich.
Ja genau.
Warum setzt du deine Tochter immer und immer wieder diesen Situationen aus, die für sie ganz fürchterlich sein müßen und für sie mit Schmerzen und Ängsten verbunden sind ?
Tut mir leid, das ist mir zu hoch, und keine gutnachbarschaftliche oder freundschaftliche Verbandelung könnte mich dazu bringen, wenn es für mein Kind solche Folgen hätte.

Es ist absolut zweitrangig, weshalb der Junge so etwas macht. Sich damit zu befassen ist Aufgabe seiner Mutter.
DEINE Aufgabe ist, dein Kind zu schützen !!!!
Es verläßt sich darauf ! Es sollte bei dir sicher sein, und das ist es nicht.
DAS sollte für dich vorrangig sein.

Solange der Junge sich so verhält, solltest du darauf verzichten, einen Kontakt zwischen den Kindern zuzulassen.
Wenn deine Nachbarin das nicht versteht oder gutheißt, hat sie Pech gehabt.

Blutende Kopfwunde...und du führst das weiter....puuuh, also, da fällt es mir ehrlich gesagt ganz ganz dolle schwer, freundlich zu bleiben.
Deine arme kleine Tochter. :-( <br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Kiara, 27.07.2005, 07:01 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Lisa

Anfänger

Beiträge: 1

5

Mittwoch, 27. Juli 2005, 18:23

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Liebe Kiara,

es ist ja schön daß du deine Meinung darüber äusserst, aber ich glaube du hast das nicht richtig gelesen!

Mir ist das Wohl meiner Tochter am wichtigsten, und ich habe den Kontakt auch schon seit der Vorfall mit der Platzwunde war, abgebrochen!

Wir haben nur noch telefonisch Kontakt oder wenn man sich auf der Straße trifft. Heute war ich das erste mal wieder ganz kurz da, weil ich ich was zurück brachte, und da hatte ich meine Tochter die ganze Zeit bei mir. Nur einmal wollte sie runter, da hat er schon wieder angesetzt, danach bin ich sofort gegangen, da das so kein Wert hat. Das habe ich meiner Nachbarin auch klar zu verstehen gegeben.

Es ist nur so, daß meine Kleine sehr gerne mit Kindern zusammen ist, und wenn sie den Nachbarsjungen im Garten hört, dann will sie immer hin.

Ich wollte hier eigentlich nur einen Rat haben, ob das etwa "normal" sein kann, in dem Alter, daß sie mal so eine Phase haben, daß sie schlagen usw. Ich weis es ja nicht, und was man da eben so macht!!!!

Jedenfalls solltest du nicht gleich voreilig über jemand Urteilen, wenn du nicht die ganze Geschichte kennst!<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Lisa, 27.07.2005, 07:25 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Saskia

Anfänger

Beiträge: 1

6

Mittwoch, 27. Juli 2005, 18:36

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Hallo Kiara,

tut mir leid, aber da muss ich Lisa schon beistehn.

Auch ich habe mein Kind hin und wieder anderen Kindern "ausgeliefert" seis im Kindergarten oder aber auch in diversen Parks....... Und nur weil z.B. eine Freundin ein derzeit "bissiges Kind" hat kann das für mich nicht anlass sein eine Bannmeile zu verhängen - da gilt es schlichtweg den Kontakt zu minimieren oder eben daran zu arbeiten.

Liebe Lisa,

ich denke der kleine Raufbold wir spätestens im Kinderrgarten seinen Meister finden und dort einiges lernen. Bis die 2 miteinander können wird nicht viel mehr bleiben als den Kontakt - so wie du es machst - zu minimieren.

Herzliche Grüße
Saskia[addsig]

Kiara

Anfänger

Beiträge: 1

7

Mittwoch, 27. Juli 2005, 20:11

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Zitat von »Lisa«



es ist ja schön daß du deine Meinung darüber äusserst, aber ich glaube du hast das nicht richtig gelesen!


Ich kann keine einzige Stelle in deinen vorangegangenen Postings sehen, die erkennen läßt, daß du den Kontakt inzwischen minimiert hast.
Ganz im Gegenteil liest es sich so, als würdest du in der Gegenwart sprechen, demnach der Zustand also unverändert so sein.
Sollte ich etwas überlesen haben, da du schreibst, ich hätte nicht richtig gelesen, zeige mir die Stelle bitte.
Ansonsten kann ich nämlich nur nach dem gehen, was du erzählst.

Generell haben manche Kinder solche Phasen.
Mein Jüngster hat sie z.B., allerdings nicht gegenüber Gleichgroßen, sondern nur gegen Größere.
Da er mit 26 Monaten für vernünftige Argumente nicht zugänglich ist, beschwichtigen erfahrungsgemäß (wie du es auch bei deinem Nachbarsjungen siehst) nichts bringt, nehme ich ihn aus der Situation heraus.
Er muß dann ein Weilchen bei mir sitzen bleiben; durchaus nicht lange, jedoch lang genug um zu sehen : das geht nach hinten los und schadet ihm letztlich nur selber.
Danach darf er wieder mit den Kindern spielen. Fängt er wieder an zu hauen, treten, beißen (was auch immer), wiederhole ich das Sieil. Wenn es sein muß immer und immer wieder.
Bei solchen Dingen kommt es darauf an, die besseren Nerven und die größere Ausdauer zu besitzen. Diese Form der Konsequenz braucht ihre Zeit (und guuute Nerven), zeigt jedoch Erfolg, denn selbst kleine Kinder können auf diese Weise verknüpfen, daß ein bestimmtes Verhalten von ihnen zur Folge hat, daß eine unangenehme Situation entsteht. Und solange man konsequent bleibt und immer wieder so reagiert, lernen sie es auch irgendwann zu akzeptieren.
Man sollte jedoch zeitgleich nicht vergessen, ihnen ein Alternativverhalten beizubringen.
Sprich : wenn das Kind sich beruhigt hat mal mit hinsetzen und zeigen, wie man richtig spielt.
Parallel dazu prüfen, ob dieses Verhalten Ventil für etwas anderes ist (Familiensituation okay ?). nicht auszuschließen ist überaggressives Verhalten auch als Folge falscher Ernährung (mit Kinderarzt absprechen).


Saskia, ich habe ganz bestimmt nichts dagegen, wenn Kinder lernen, auch mit schwierigen Situationen umzugehen. Allerdings muß für sie auch die Möglichkeit bestehen, die situation lösen zu können, denn sonst ist kein Lerneffekt dabei, sondern es ist nur eine beängstigende, bzw. bedrückende Situation, die sie selber in diesem Alter noch nicht kompensieren können. Ich finde, da muß man dann doch noch etwas regulierend eingreifen.
Wenn ich weiß, mein Kind kann durch sein Verhalten bewirken, daß ein Konflikt gelöst oder doch zumindest umgangen werden kann, dann ist das okay. Wenn diese Möglichkeit nicht besteht, ist das etwas, dessen ich ein so kleines Kind (eigentlich auch kein größeres) aussetzen würde, wenn dabei eine massive körperliche Beeinträchtigung für mein Kind entsteht.

[addsig]

Gast

unregistriert

Gäste

8

Mittwoch, 27. Juli 2005, 20:51

RE: Problem mit Nachbarjunge....

hi kiara,
man sollte erst mal vor seiner eigenen türe kehren, bevor man über andere sich so negativ äussert! ich kann auch nicht aus den beiträgen von lisa erlesen, daß sie so dramatisch du es schilderst, ihr kind ja zur misshandlung freistellt... so ein schwachsinn! unter kinder gibt es eben mal rangeleien! da dürfte man ja garnirgends mehr hin gehen, wenn man alles vermeiden wollte.

LG sunny

Kiara

Anfänger

Beiträge: 1

9

Mittwoch, 27. Juli 2005, 20:59

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Nun, wenn Lisa selber nichts Dramatisches daran sehen würde und alles ganz toll und normal fänd, hätte sie das Problem wohl kaum als solches hier geschildert, nicht wahr ?[addsig]

Gast

unregistriert

Gäste

10

Mittwoch, 27. Juli 2005, 22:19

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Ich finde es nicht in Ordung hier so Stimmung zu machen.

Lisa hat sich Gedanken gemacht was es eventuell für Lösungswege gäbe. Hier zu unterstellen sie würde ihr Kind einer "massiven körperlichen Beeinträchtigung" aussetzen halte ich für sehr übertrieben. Dies würde ja bedeuten dass jeder Kindergarten in dem ein Kind ist das "bolzt" eine massive Gefährdung für alle anderen darstellt. Weiterhin dürfte man dann einige öffentliche Spielplätze nicht nutzen.

Fakt ist, Lisa hat das im Blickfeld und hat ihre Konsequenz gezogen. Wesentlich hilfreicher und konstruktiver fände ich es Vorschläge zu unterbreiten. Das hier ist sicher nicht hilfreich und eine Anregung für die andere Mutter ist es auch nicht.

Hier sind persönliche Angriffe an Fragesteller unerwünscht.

Gruß
Saskia

Kiara

Anfänger

Beiträge: 1

11

Mittwoch, 27. Juli 2005, 23:27

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Ich fasse nun einfach mal zusammen :

Lisa berichtete davon, daß ihre Tochter ständig drangsaliert wird, so sehr, daß sich die Kleine schon gar nicht mehr von ihr weg traut. Sie spricht dabei u.a. von einer blutenden Kopfwunde, was für mich in der Tat eine massive körperliche Beeinträchtigung ist.
Der Umstand dieses Fehlverhaltens vonseiten des Jungens weckt bei Lisa immerhin soviel Besorgnis, daß sie sich darüber Rat einholen will, also denke ich, daß man es eben nicht mit den üblichen Auseinandersetzungen vergleichen kann, die zum normalen Alltag eines jeden Kindes gehören und die auch für dessen Entwicklung wichtig sind.

Zum "Bolzer" in Kindergärten : wir haben in betreuenden Einrichtungen für Kinder und Jugendliche tatsächlich ebenfalls eingegriffen, wenn einer unserer Schützlinge übermäßige Aggressionen zeigte, sei es allgemein oder auf ein spezielles Kind bezogen. Zum einen natürlich dem Kind zuliebe, das traktiert wurde, zum anderen dem "Raufer" zuliebe, um den Gründen für sein Verhalten auf den Grund gehen zu können. Oft sind solche Handlungen gerade bei kleineren oder aber sehr introvertierten Kindern, also solchen, die nicht die Möglichkeit haben sich anders auszudrücken, ein Übersprungsverhalten und der Auslöser ganz woanders zu suchen, also schon alleine deshalb ernstzunehmen.
Das weiter auszuführen würde zu sehr ins OT gehen, sollte jedoch verdeutlichen, daß in einer Einrichtung, in der Kinder nicht nur verwahrt, sondern auch gut betreut werden, nicht auf die leichte Schulter genommen wird.
Ganz klar zu differenzieren zwischen Aggressionsverhalten im normalen Rahmen.

Es ist aus den anfänglichen Beiträgen nicht erkennbar, daß der Kontaktzwischen den Kindern minimiert / verändert wurde, insofern kann der Leser, der die Erstellerin nicht weiter kennt, auch nicht davon ausgehen, ebenso wenig wie erwartet werden kann, daß er dies weiß. (Woher auch ?)

"Stimmung machen", "Misshandlungen freistellen" und ähnliches sind Interpretationen offensichtlich nicht ganz objektiver Leser, die das herausgelesen haben möchten, ohne daß ich es geschrieben habe, und sind in ihrer Schlußfolgerung falsch.

Was mir der ein oder andere ganz offensichtlich voraus hat, ist, daß er die Thread-Erstellerin persönlich kennt.
Das dürfte den Vorteil haben, daß er sowohl sie, als auch ihre Lebensumstände und Beiträge besser einschätzen kann und sich mancher Eindruck für ihn gar nicht erst ergibt, der sich für einen Außenstehenden ergeben würde.

Für mich las sich das Eingangsposting in der Tat erschreckend, und Prioritäten setze ich immer erst beim eigenen Kind.
Hält jeder so, sollte man meinen. Nein, leider nicht. Auch das sind Erfahrungswerte aus meiner Arbeit .
Und bevor nun wieder jemand kollabiert : es war keine Unterstellung !
Es ist jedoch eine Feststellung, daß es lange keine Selbstverständlichkeit für alle Eltern ist, ihre Kinder zu schützen, und die wenigsten haben diese Haltung aus böser Absicht, sondern aus einer Vielzahl anderer Gründe.

Welche Faktoren hier zusammen kommen, weiß ich nicht.
Ich habe das Posting einer mir völlig fremden Person gelesen und es als ebenfalls fremde Person aufgefaßt.
Diese Auffassung hat übrigens keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit beinhaltet, sollte auch niemanden beleidigen, irgend etwas unterstellen o.ä., sondern war nach meinem Eindruck geschrieben, den ich derzeit hatte.

Die Kommunikation mit fremden Menschen ist ohnehin nicht immer einfach, doch über das Internet, ohne Hilfe von Mimik, Gestik Stimmlage geradezu prädestiniert für Mißverständnisse.
Mir selber wurden auch schon etliche entgegen gebracht, Postings falsch verstanden usw.
Als erwachsener Mensch, der sich artikulieren kann, habe ich jedoch noch nie ein Problem darin gesehen, das richtig zu stellen.

Scheinbar kann es nicht jeder so handhaben. Nun, muß man so akzeptieren.

Ganz offensichtlich gibt es hier auch ein gewisses Hirarchie-Gefüge, sich ergebend aus persönlichen Animösitäten und Bekanntschaften, das eine höchst individuelle Bewertung des Umgangs einzelner miteinander beeinflußt.

Dieses Forum ist gut und professionell aufgemacht. Gerade mit diesem Themengebiet eine ideale Plattform für eine große Anzahl von Usern, die sich austauschen und auch Hilfe finden könnten.
Es wäre schade, würde dies von einer wenig souveränen und objektiven Moderation negativ beeinflußt, die scheinbar hin und wieder zu höchst verwunderlichen und wenig altergemäßen Reaktionen neigt.

Lösungsvorschläge, Saskia, stehen weiter oben. Ich vermute, du hast sie übersehen.
;-)
[addsig]

Lisa

Anfänger

Beiträge: 1

12

Donnerstag, 28. Juli 2005, 08:07

RE: Problem mit Nachbarjunge....

So nun fasse ich mal zusammen...

1. Kiara lese ich einige Wiedersprüche in deinen Beiträgen. Aber ich fange mal von vorne an:

Zitat

Warum setzt du deine Tochter immer und immer wieder diesen Situationen aus, die für sie ganz fürchterlich sein müßen und für sie mit Schmerzen und Ängsten verbunden sind ?

Soll man immer gleich davon laufen, wenn ein Problem auftaucht? Weiß ich im Vorfeld, ob das eine Laune des Kindes ist, oder ein Dauerzustand? Solche Fehlverhalten muß man doch klären...oder etwa nicht?! Dazu einen weitern Beitrag von dir:

Zitat


Generell haben manche Kinder solche Phasen.
Mein Jüngster hat sie z.B., allerdings nicht gegenüber Gleichgroßen, sondern nur gegen Größere.
Da er mit 26 Monaten für vernünftige Argumente nicht zugänglich ist, beschwichtigen erfahrungsgemäß (wie du es auch bei deinem Nachbarsjungen siehst) nichts bringt, nehme ich ihn aus der Situation heraus.
Er muß dann ein Weilchen bei mir sitzen bleiben; durchaus nicht lange, jedoch lang genug um zu sehen : das geht nach hinten los und schadet ihm letztlich nur selber.
Danach darf er wieder mit den Kindern spielen. Fängt er wieder an zu hauen, treten, beißen (was auch immer), wiederhole ich das Sieil. Wenn es sein muß immer und immer wieder.Bei solchen Dingen kommt es darauf an, die besseren Nerven und die größere Ausdauer zu besitzen. Diese Form der Konsequenz braucht ihre Zeit (und guuute Nerven), zeigt jedoch Erfolg, denn selbst kleine Kinder können auf diese Weise verknüpfen, daß ein bestimmtes Verhalten von ihnen zur Folge hat, daß eine unangenehme Situation entsteht. Und solange man konsequent bleibt und immer wieder so reagiert, lernen sie es auch irgendwann zu akzeptieren.



... Das wiederspricht sich doch gegenüber deiner Äusserung, daß du es unfassbar findest, daß ich meinem Kind auf Dauer solch einer Situation aussetze *kopfschüttel*. Genau das war der Grund, warum wir es immer wieder versuchten. Meine Nachbarin hat alles Mögliche versucht, aber er macht es eben immer wieder.

Zitat

Ich kann keine einzige Stelle in deinen vorangegangenen Postings sehen, die erkennen läßt, daß du den Kontakt inzwischen minimiert hast.
Ganz im Gegenteil liest es sich so, als würdest du in der Gegenwart sprechen, demnach der Zustand also unverändert so sein.
Sollte ich etwas überlesen haben, da du schreibst, ich hätte nicht richtig gelesen, zeige mir die Stelle bitte.

.....Ich geh schon kaum mehr hin, da mir das echt zu viel wird.

Ich wusste ja nicht, daß du ausfürlichere Beschriebungen brauchst. Für mich jedenfalls ist es selbstverständlich, daß ich mein Kind nicht solchen Bedingungen auf Dauer aussetze!!!




Zitat

Ich fasse nun einfach mal zusammen :

Lisa berichtete davon, daß ihre Tochter ständig drangsaliert wird, so sehr, daß sich die Kleine schon gar nicht mehr von ihr weg traut. Sie spricht dabei u.a. von einer blutenden Kopfwunde, was für mich in der Tat eine massive körperliche Beeinträchtigung ist.

... Man kann auch aus einer Mücke einen Elefanten machen. So dramatisch wie du das alles hier aufbauscht ist es doch garnicht. Meiner Tochter geht es gut, und sie hat auch keine Schäden in jeglicher Form davon getragen bisher!

Einen kleinen Rat habe ich noch an dich... Bitte sei so gut, und frage vorab erst mal als nach bei den Beiträgen, nach Einzelheiten, bevor zu hier massiv einem Grundlos angreiffst. Denn das ist nicht richig und unfair!

Zitat

Ganz offensichtlich gibt es hier auch ein gewisses Hirarchie-Gefüge, sich ergebend aus persönlichen Animösitäten und Bekanntschaften, das eine höchst individuelle Bewertung des Umgangs einzelner miteinander beeinflußt.

NEIN.. das ist ganz und gar nicht so. Nur diese Leute fragen eben erst mal nach, bevor sie auf einem losgehen. Man muß sich nicht persönlich kennen, um jemand einschätzen zu können. Es gibt hier einige, die meinen sie müssten ihren Frust oder was auch immer auf Kosten von anderer hier ablassen, und das finde ich mehr als Beschähmend. Da ist es doch das einfachste, sich gleich über den Moderator oder Admin zu beschweren, wenn es nicht nach derern Nase geht, oder das nicht tolleriert wird. Wie du schon sagtest, das ist hier ein Forum für Gleichgesinnte, mit Fragen und Problemen! Und nicht sie noch mehr in den Boden zu stampfen wegen nichts und wieder nichts!


so und zum Schluß noch...

@sunny und Saskia... Danke daß ihr mein Thread wenigstens richtig verstanden habt....



[addsig]

Kiara

Anfänger

Beiträge: 1

13

Donnerstag, 28. Juli 2005, 09:25

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Zitat von »Lisa«

So nun fasse ich mal zusammen...


Soll man immer gleich davon laufen, wenn ein Problem auftaucht? Weiß ich im Vorfeld, ob das eine Laune des Kindes ist, oder ein Dauerzustand? Solche Fehlverhalten muß man doch klären...oder etwa nicht?!


Weitere freie Interpretationen.
Ich habe nirgendwo geschrieben, man solle "immer gleich davon laufen, wenn ein Problem auftaucht". Genau genommen habe ich gerade dazu mehrfach etwas geschrieben, was dieser Interpretation eben nicht entspricht.


Zitat




... Das wiederspricht sich doch gegenüber deiner Äusserung, daß du es unfassbar findest, daß ich meinem Kind auf Dauer solch einer Situation aussetze *kopfschüttel*.


Wo widerspricht sich das ?
Immer wieder versuchen ist, auch das schrieb ich bereits, natürlich der richtige Weg, allerdings wäre es ratsam, das mit wachem Auge zu tun und einzugreifen, ehe das Kind dazu kommt, anzugreifen.
Um diesen Unterschied ging es mir.
Da du von immer wiederkehrenden Drangsalierungen schriebst, konnte man folgerichtig davon ausgehen, daß dies nicht so ganz gelungen ist.



Zitat



.....Ich geh schon kaum mehr hin, da mir das echt zu viel wird.

Ich wusste ja nicht, daß du ausfürlichere Beschriebungen brauchst.


Hier dein erstes Posting, auf das ich geantwortet habe, und in dem ich nichts dergleichen finden kann.
Und ja, wie schon erläutert, finde ich es für jemanden, der sich einen Eindruck alleine aufgrund des Geschriebenen schaffen muß schon wichtig, solche Informationen im Vorfeld zu haben.
Dein Eingangsposting :

Zitat


möchte euch nun mal um Rat fragen. Denn seit längerer Zeit haben ich und meine Nachbarin (auch alleinerziehend) ein Problem mit unserern Kids bzw. ihrem Jungen. Jedesmal wenn wir da sind, dann schlägt ihr Sohn ohne daß irgendwas war auf meine Tochter ein. Er ist 2,5 Jahre und meine Tochter 22 Monate. Er hat es richtig auf sie abgesehen. Sie traut sich als schon garnicht mehr von mir weg, weil er dauern entweder sie umschubst mit voller wucht, oder ihr etwas auf den Kopf schlägt.... nur warum macht er daß?? Wir haben echt keine Ahnung mehr, was wir machen sollen.
Es ist auch nichts vorgefallen, er hat auf einmal damit angefangen und bisher nicht aufgehört. Meine Nachbarin sagt, daß macht er nur mit kleineren Kinder, mit größeren hat er überhaupt kein Problem, da spielt er ganz toll mit denen *seufz*.

Habt ihr einen Ratschlag, was man tun kann, oder warum er sowas macht?

Vielen Dank im vorraus..


Zitat

Für mich jedenfalls ist es selbstverständlich, daß ich mein Kind nicht solchen Bedingungen auf Dauer aussetze!!!


Nun, dann ist doch alles bestens.




Zitat



... Man kann auch aus einer Mücke einen Elefanten machen. So dramatisch wie du das alles hier aufbauscht ist es doch garnicht. !


Ich bausche nicht auf, sondern - nur um es noch einmal zu wiederholen - gehe von dem aus, was eingangs berichtet wurde.

Zitat

Einen kleinen Rat habe ich noch an dich... Bitte sei so gut, und frage vorab erst mal als nach bei den Beiträgen, nach Einzelheiten, bevor zu hier massiv einem Grundlos angreiffst. Denn das ist nicht richig und unfair!


Wenn du das als massiven Angriff verstehst, dann ist das bedauerlich, allerdings auch ein wenig überempfindlich, meinst du nicht ?


Zitat

Zitat

Ganz offensichtlich gibt es hier auch ein gewisses Hirarchie-Gefüge, sich ergebend aus persönlichen Animösitäten und Bekanntschaften, das eine höchst individuelle Bewertung des Umgangs einzelner miteinander beeinflußt.


NEIN.. das ist ganz und gar nicht so. Nur diese Leute fragen eben erst mal nach, bevor sie auf einem losgehen. Man muß sich nicht persönlich kennen, um jemand einschätzen zu können. Es gibt hier einige, die meinen sie müssten ihren Frust oder was auch immer auf Kosten von anderer hier ablassen, und das finde ich mehr als Beschähmend. Da ist es doch das einfachste, sich gleich über den Moderator oder Admin zu beschweren, wenn es nicht nach derern Nase geht, oder das nicht tolleriert wird. Wie du schon sagtest, das ist hier ein Forum für Gleichgesinnte, mit Fragen und Problemen! Und nicht sie noch mehr in den Boden zu stampfen wegen nichts und wieder nichts!


Um dann meiner getätigten Blasphemie noch die Krone aufzusetzen : ich lese ja nun schon ein Weilchen mit.
Es läßt sich schon leicht beobachten, daß man bei manchen sehr viel toleranter ist, was die Auslegung des Begriffes "Angriff" betrifft, was sowohl die anbelangt, die es betrifft als auch die, die angreifen (angeblich oder tatsächlich sei mal dahin gestellt).
Ist jedoch nicht weiter überraschend und der Hang dazu in jedem Forum vorhanden. Für die allgemeine Qualität ist dann letztlich ausschlaggebend, wie sehr oder wie wenig man das durchkommen läßt.
Ebenso könnte man annehmen, daß die mangelnde Kritikfähigkeit, bzw. die mangelnde Fähigkeit damit umzugehen, sowie Zickenterror und Stutenbissigkeit in Verbindung mit höchst kindlichen Reaktionen eher im Bereich "Frustabbau" einzuordnen sind.
Allerdings ist das nichts, was mich wirklich interessiert.
Ich setze mich bald täglich mit wirklich ernsthaften, grenzwertigen Problemen auseinander, und räume gerne ein, daß dabei vielleicht hin und wieder der Blick für feinere Unstimmigkeiten getrübt wird.
Andererseits erscheint es mir umso unsinniger, mich damit auseinander zu setzen, wenn sich über Kleinigkeiten echauffiert wird.

Und der kriegsähnliche Zustand, der aufgrund eines kritischen , evtl. auch noch kontroversen Postings , das dennoch Gesprächsbereitschaft beinhaltete eintrat, ist nichts, was ich mit erwachasenen, diskussionsfähigen Menschen verbinde.
Es wäre mir auch entschieden zu zeitaufwendig , ständig zu überprüfen, wer wie mit wem verbadelt ist und in welchem Grade mit Samthandschuhen angefaßt werden muß.

Mir fehlt auch Zeit und Lust, um mich in ständigen Erklärungen zu ergießen, weil aufgrund der schon angesprochenen mangelnden Objektivität nur selektiv gelesen wird, zumal dann, wenn es mit den weiteren Erläuterungen dann nicht anders geschieht, obwohl sie eigentlich recht leicht verständlich formuliert sind. Es wird auch nicht konstruktiver dadurch, daß sogleich herbei geeilte Sympathisanten das ihrige tun, um zu interpretieren, daß einem die Haare zu Berge stehen, und Fehlinterpretationen werden durch ständige Wiederholung trotz leicht verdaulich artikulierter Klarstellung nun mal auch nicht richtiger.
Ich hätte da von einem Admin auch eine etwas professionellere Moderation erwartet.
(Ich könnte nun hinzu setzen, daß dies meine persönliche Meinung ist, und kein Angriff, doch wir wissen ja nun mittlerweile, wie das ausgeht. ;-) )

Wie nun also bereits vorgeschlagen, könnte deine Nachbarin versuchen, dem Problem mit ein paar einfachen Schritten auf den Grund zu gehen :

- Familiensituation selbstkritisch überprüfen
- Kinderarzt befragen
- beobachten, inwieweit dieses Verhalten bei anderen Kindern auftritt, in welchen Situationen
- überdenken, ob das Kind genügend ausgelastet ist, oder ob es ganz im Gegenteil zuviel "Programm" ausgesetzt ist

Sind durchaus auch Punkte, die du gemeinsam mit deiner Nachbarin durchgehen kannst, wenn sie Unterstützung wünscht oder du den Eindruck hast, daß sie alleine überfordert ist damit.

Es kann auch einfach nur eine Phase sein, die etwas intensiver ausgelebt wird.
Hierbei kann jedoch das Problem entstehen, daß die eingenommenen Rollen sich zu einem festen Verhalten manifestieren.
Sprich : der Junge hat nun gemerkt, daß er deiner Tochter Angst einjagen kann. Er kann Macht ausüben; das ist für Kinder mitunter schon reizvoll.
Möglicherweise behält er deiner Tochter gegenüber also dieses Verhalten selbst dann bei, wenn die Phase - sollte es denn eine sein- hinter ihm liegt.

Es sind allerdings eine Menge "Wenn" und "Abers" dabei, denn auf die Entfernung ist es immer schwer, etwas einzuschätzen.

Sofern du ein gutes Verhältnis zur Nachbarin hast, bliebe zu hoffen, daß sich alles wieder einpendelt und eure Kinder bald wieder harmonischer miteinander spielen können.

Es mag nun von mir aus der Chat-Sperrung auch eine Löschung meines Accounts hier im Forum folgen.
Man kann, denke ich, festhalten, daß unsere Erwartungen (meine von einem Forum und eure von einem User) nicht kompatibel sind. ;-) [addsig]

Subby

Anfänger

Beiträge: 1

14

Freitag, 29. Juli 2005, 12:32

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Hallo Lisa,

so ich werde jetzt mal nur auf deine Anfange reagieren.

Also mein Sohn war auch sehr aggressiv in jungen Jahren. Bei mir haben ständig Eltern angerufen "ihr Sohn hat dieses und jedes getan" War ne wirklich schwere Zeit.

Du möchtest jetzt wissen, was man dagegen machen kann und ob sowas evtl. normal ist.

Also als normal würde ich es teilweise bezeichnen. Die Zeit ist insgesamt gesehen doch sehr aggressiv geworden. Trotzdem würde ich es nicht als "normal" abtun und handeln.

Ich hatte es mir eine Weile angesehen, weil ich dachte, es wäre nur eine Phase. War es aber nicht. Habe dann viel mit den Erziehern im KiGa gesprochen. Auf deren Anraten hin bin ich dann mit ihm zum Psychologen gegangen. Aufgrund seiner Diagnose sind wir dann zur Ergo gegangen.

All das hat zwar geholfen, aber trotz allem war er doch noch aggressiv. Ich bin dann weiter zur Erziehungsberatung. Dachte natürlich, dass ich was in der Erziehung falsch gemacht hatte.

Auf jedenfall war der Schritt zur Erziehungsberatung einer der Besten überhaupt. Natürlich kann man nicht verlangen, dass man dort ein Patentrezept bekommt und alles wieder "Friede, Freude, Eierkuchen" ist. Aber auf lange Sicht gesehen, hat es uns am besten geholfen. Man war gezwungen, dass ganze Verhalten auch mal aus der "Kindperspektive" zu sehen.

Allein bei dem einem Ding, was du schreibst:

Du sagst, das deine Freundin ihm schon mal einen Klapps auf den Po gibt, wenn er gehauen hat.

Wie willt du das einem Kinder erklären ? "Nein, Hauen darf man nicht, das ist Böse" und im selben Moment reagiert ein Erwachsener auch damit ?!?!? Widerspricht sich doch, oder ? Aber all das hab ich auch erst bei der Erziehungsberatung gelernt ;-)

Jetzt dazu, dass du den Kontakt dahin abgebrochen hast. Sicherlich steht die Gesundheit deines Kindes im Vordergrund. Aber für deine Nachbarin ist es ein super übles Gefühl, wenn sie merkt, dass keine mehr was mit ihrem Kind zu tun haben will. Sicherlich auch nicht eine Einladung zu Geburtstagen usw. Die Kinder leiden wie verrückt darunten. Denn sie sind sich ja keiner Schuld bewusst. Auf jedenfall nicht in dem Alter.

Ich an deiner Stelle würde alleine zu deiner Nachbarin gehen und ihr Vorschläge machen. Bleibe dabei, wenn sie mal bei der Erziehungsberatung anruft. Unterstütze sie und sei für sie da. Denn ich glaube nicht, dass es ihr wirklich dabei gut geht, wenn ihr Kind so reagiert :-)

Wenn du noch weitere Fragen dazu haben solltest. Nur raus damit...helfe gerne, denn meiner ist jetzt mittlerweile 12 Jahre und es hatte bei ihm mit 3 Jahren angefangen. Also ich kann wohl von mir behaupten: "jahrelange Erfahrung"

Liebe Grüße

Subby[addsig]

Lisa

Anfänger

Beiträge: 1

15

Freitag, 29. Juli 2005, 13:12

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Hallo Subby,

mei bin ich froh hier mal eine "normale" Auskunft zu erhalten, so wie ich es eigentlich erwartet hatte, und nicht auf meine Kosten hier ein privater Kleinkrieg ausgetragen wird. So wie es mir vorkommt, haben einige nur darauf gewartet, bis hier mal jemand für ihre Nase was pinnt, damit sie mal wieder über die strenge hauen können....

So aber nun zum eigentlichen Thema.
Ich bin dir sehr dankbar für deine Auskunft. Meine Nachbarin und ich wissen nur zu gut, daß es nicht richtig ist, ein Kind zu hauen in so einer Situation. Aber ehrlich gesagt, ich konnte sie verstehen. Das war reiner Reflex, da sie so erschrocken war, was er da gemacht hatte. Oft dachten wir schon, es wäre vorbei mit der Hauerei, aber dann auf einmal, so schnell konnte man garnicht schauen, legter er am vorbeilaufen, oder er rannte im Garten rum, und schwups drehte er um und holte aus... Wir haben die zwei ja immer im Auge. Aber wie du schon geschrieben hast, ich denke die vergessen das. Denn meine Kleine will immer wieder hin zu ihm.

Den Kontakt haben wir nicht ganz abgebrochen, wir telefonieren viel, und reden darüber. Suchen Lösungen usw. Nur die Besuche sind minimiert worden, und wenn dann nur recht kurz, bis sich die Lage wieder entspannt hat.

Ich hatte schon überlegt, ob es daran liegen könnte, da der Junge ansonsten mit keinen anderen Kinder bisher Kontakt hatte, ausser von Familienangehörigen, die sind aber schon etwas älter.. zwischen 5 und 12 Jahren. Mit denen scheint er absolut keine Probs zu haben, sagt meine Nachbarin, nur eben mit Kleineren. Sicher kommt noch hinhzu, daß er bemerkt hat... Macht ausüben zu können, daß er damit was Bewirken kann, wenn er haut.

Naja, in 2,5 Wochen zieh ich um, dann sehen wir uns eh nicht mehr so oft. Denn sie geht kaum ausser Haus, nur zu ihren Eltern.

So und nun noch mal ein ganz herzliches Dankeschön für deinen Aussagekräftigen Beitrag *knuddel*
[addsig]

Subby

Anfänger

Beiträge: 1

16

Freitag, 29. Juli 2005, 13:38

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Hallo Lisa auch nochmal,

dafür keinen Dank. Dafür sollte ein Forum ja eigentlich da sein, das man anderen hilft, oder evtl. auf Sachen hinweist, die man selber gar nicht so sieht.

Das mit dem Klapps. Denke das ist menschlich. Hatt ich früher auch mal gemacht. Bis mir das so erklärt wurde. Ich hab es dann auch nicht mehr gemacht und es geht hervorragend ohne. Nur die anderen Wege sind manchmal komplizierter. Muss man halt mal seinen Kopf anstrengen. Aber es geht. Ging bei mir ja auch ;-)

Was mir auch oft gesagt wurde: "Kinder die zu sowas neigen, suchen im endeffekt Aufmerksamkeit" Ist ja klar. Ist das Kind aggressiv, muss man handeln und zack hat das Kind die Aufmerksamkeit, die es haben will. Ob diese nun positiv, oder auch negativ ist, ist dem Kind in dem Moment absolut egal.

Mal als Tip (wurde mir geraten und es hat sehr viel geholfen..soll man sich wundern):

Wenn er nochmal so reagiert: In der Wohnung selber. Ihn z.B. auf die Treppe setzen für eine Weile und absolut nicht beachten. Nichts weiter sagen, sondern nur handeln. Klar wird er am Anfang sehr oft von der Treppe runterkommen, aber mit der Zeit (hat hier ca. 2 Wochen gedauert) begreifen sie es. Allerdings sollte man das vorab mit dem Kind absprechen, was halt passiert, wenn er so handelt !!!!!

Wenn es draussen passiert. Das Kind wortlos an die Hand nehmen (muss wirklich innerhalb von Sek. passieren) und nach Hause gehen. Auf keine Diskusionen mit dem Kind einlassen. Wenn man es wirklich unverzüglich macht, muss man es nicht erklären. Das sofortige Handeln spricht für sich.

Kommt mir verdammt bekannt vor, was du über deine Freundin sagst. Auch wir hatten kaum Kontakt zu anderen Kindern. Waren meistens nur mit Erwachsenen zusammen. Da trat das Problem natürlich kaum auf.

Aber irgendwann merken die Knirps, das man das gut so machen kann, bei kleineren, oder schwächeren.

Also du, ich hoffe sehr, das sich deine Freundin sehr bald fachmännische Hilfe sucht. Denn von alleine geht sowas in den seltensten Fällen weg.

Lieben Gruß

Subby[addsig]

aurichergirly

Anfänger

Beiträge: 1

17

Freitag, 29. Juli 2005, 13:50

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Hallo Lisa

Also folgendes mein sohn is 3,5 jahre und die nachbars tochter 2 jahre, mein sohn machte sich auch an die kleine zu schaffen und schubste sie, sties sie treppe um usw klar gab es zwischen der freudin und mir stress und so überlegten meine freundin und ich was am besten ist...

Ich finde wenn der nachbarsjunge von deiner freundin, deine tochter schubst zb immer wiesder sollte die mutter ihn nehmen ihn aus den spiel bzw die situation heraus nehmen und ihn auf eine treppe oder auf einen stuhl setzen für ne minute, wenn er das wieder macht dann noch mal wieder für 2 minuten aufm stuhl und wenns sein bis 5 minuten aufm stuhl wenn er dann nicht aufhört darf er nicht mehr für diesen tag mit der kleinen spielen man muss es immer wieder durch ziehen und immer wieder mit ihm reden und erklären das er das nicht darf... es ist ein harter weg... aber so lernt er das konsequent sein was offt5 schwierig ist muss man durchhalten denn dann habt ihr bald wieder ein ruhigen spielnachmittag, ok meiner ist autoagressiv er hat s da ein bissl schwerer aber beim ihn klappts jetzt auch wesendlich beser zwar braucht er noch ab und an einen denk anstoss aber es ist besser... diesen tip haben wir vo9n einer frühförderung bekommen und vom kiga... aslo viel erfolg und übrigens das er mit lteren klar kommt ist er kann seine macht bei kleinen besser beweisen er weiss sie ist schwach und die anderen evtl stärker als ich lieben gruss doris ich hoffe ich konnt dir helfen :-) [addsig]

Lisa

Anfänger

Beiträge: 1

18

Freitag, 29. Juli 2005, 15:23

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Hallo Subby und aurichergirly,

danke für euere Antworten. Ich kann mich eueren Ratschlägen nur anschließen. Das hab ich meiner Nachbarin auch schon gesagt, mit der Treppe oder so. Aber dazu hat sie nicht die Motivation. Zudem sind ja immer WIR bei denen, da sie ja nicht aus dem Hause geht, und bei ihr auch mehr Platz ist.

Der Kleine wird leider nach jeder Ermahnung oder Erklärung noch agressiver, so das das alles meist kein Wert hat, und wir dann gehen.

Sie meint, wenn er im November in den KiGa kommt, wird er es schon lernen *seufz*. Ich bin ihr auch nicht böse, denn sie versucht ja ihr besstes immer. Wie gesagt, wir reden sehr viel darüber.. eben halt telefonisch, auch wenn wir nebenan wohnen. Schließlich kann niemand vorrausahnen, was irgendwann mal mit dem eigenen Kind ist. Vielleicht bekommt meine Kleine auch mal irgendeine Phase, wo ich nicht zurecht komme, dann bin ich auch froh, wenn sich andere nicht gleich aus dem Staub machen... das ist doch schwachsinnig!

Also nochmal herzlichen Dank an euch beiden :-)



<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Lisa, 29.07.2005, 04:25 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

lou_70

Anfänger

Beiträge: 1

19

Samstag, 30. Juli 2005, 13:34

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Hallo Lisa,

ich möchte auch nur auf Deine konkrete Frage bzw. die von Dir beschriebene Situation eingehen. Ich selbst habe einen 2 jährigen, der aber sehr weit in seiner Entwicklung ist und ich glaube, ich kann da ein bißchen was Konstruktives beisteuern.

Ganz wichtig ist, was hier schon geschrieben wurde: man darf dem Kind kein falsches Verhalten vorleben, sprich, nicht selbst hauen. Das wisst Ihr aber ja, hast Du ja geschrieben, daß das eine Affekthandlung war.
Dennoch sollte man dem Kind klarmachen, daß das Verhalten unerwünscht ist. In dem Alter der Kinder kommt man mit Reden nur weiter, wenn die Situation ganz ruhig und entspannt ist. Und dann am besten mit einfachen, klaren Anweisungen, die möglichst positiv formuliert sind. Z.B. "sei ganz lieb zu..., nur streicheln" o.ä. Wenn das klappt, immer schööön loben. Wenn es nicht klappt, möglichst wenig Aufmerksamkeit schenken, auch nicht schimpfen. Einfach "nein" sagen und in Eurem konkreten Fall vielleicht den Jungen für eine Zeit in einen Laufstall stellen und somit deutlich von der Gesellschaft isolieren und ihn ignorieren. Sagen wir für 2 Minuten. Danach wird er sich sicherlich von seiner Mama beruhigen lassen und man kann ihm wieder eine Chance geben sich gut zu verhalten.

Die Kinder entdecken im Alter zwischen 2 und 3 Ihre eigene Persönlichkeit und sie suchen Konflikte mit der Umgebung, um ihre Grenzen zu erforschen. Das ist von den indern nicht böse gemeint. In dem Alter verletzen sie noch niemanden bewußt, sie probieren sich aus. Um so wichtiger ist es, daß die Erwachsenen regulieren. Außerdem haben Kinder in dem Alter einen sehr großen Bewegungsdrang. Wir haben in unserem Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, daß die Treffen mit den Kindern zur Zeit draußen auf dem Spielplatz wesentlich entspannter sind als drinnen.

Ich würde an Eurer Stelle aus den Begegnungen erst mal alles Harte wie Holzspielzeug rauslassen, damit es für Deine Tochter nicht gefährlich ist. Und ich würde in dieser Situation die Treffen nicht zu lang werden lassen. Dennoch würde ich den guten Kontakt zu Deiner Nachbarin nicht nur wegen sowas abbrechen. Die Probleme mit dem Jungen werden sich sicher bald regeln lassen. Und ihr zwei Frauen scheint Euch doch gut zu verstehen, das ist doch auch etwas total Wichtiges, gerade wenn man alleinerziehend ist. Deshalb möchte ich Dir Mut machen, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, schon gar nicht wegen einzelner Beträge von Menschen mit extremen Meinungen. Jeder muß für sich selbst den richtigen Weg finden. Ich finde es sehr gut, wie Du und Deine Nachbarin gemeinsam versucht, nach Lösungen zu finden. Das macht doch Freundschaft aus, daß man gemeinsam für seine Sache kämpft. Ihr werdet Euch das doch nicht von der vorübergehenden Gewaltsucht eines 2jährigen kaputtmachen lassen ;-).

So, das war jetzt ziemlich lang :roll:, sorry. Ich drücke Dir die Daumen, daß es bald vorbei ist mit der Hauerei.

Liebe Grüße, Lou.[addsig]

lou_70

Anfänger

Beiträge: 1

20

Samstag, 30. Juli 2005, 14:01

RE: Problem mit Nachbarjunge....

Irgs, ich hab noch was Wichtiges vergessen, was ich zu dem Argument sagen wollte, daß der Junge es im Kindergarten schon lernt...

Dort lernt er sicher den Umgang mit anderen Kindern. Aber Deine Nachbarin hat ja zusätzlich das Problem, daß ihr Sohn nicht auf sie hört, wenn sie ihm etwas sagt. Das kann der Kindergarten nicht lösen, das muß sie selbst tun, und das wird immer schwieriger, je älter die Kleinen werden. Die Kinder können sehr gut unterscheiden, wen sie vor sich haben. Meiner konnte das schon mit 18 Monaten hervorragend. Und es ist keine Seltenheit, daß die Kids den Erzieherinnen im KiGa aus der Hand fressen und total respektieren, während sie auf ihre eigenen Mütter überhaupt nicht hören. Es nützt leider nix, da muß man als Mutter durch, wenn man mit seinem Kind ein harmonisches Leben führen möchte.

Nochmals liebe Grüße, Lou[addsig]