RE: Wenn das Kind krank ist
Hallo an alle,
dem Hinweis, es gäbe kein Patentrezept, muß ich leider zustimmen.
Mein Sohn ist jetzt acht, und mir ist in der Vergangeheit manch ein graues Haar gewachsen, wenn es darum ging, Kind und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Ohne die Hilfe meiner Eltern u. Verwandtschaft und zum Teil Freunden wär das alles nicht zu schaffen gewesen.
Als Alleinerziehendem stehen einem laut (Gesetz od. Tarifvertrag ?) eine gewisse Anzahl an Tagen zu, die man nutzen kann, um sich im Krankheitsfall um sein Kind zu kümmern, falls keine andere im Haushalt lebende Person dieses übernehmen kann.
Bei meinem derzeitigen Arbeitgeber sind das fünf Tage pro Jahr(!), im Hinterkopft hab ich aber auch noch irgendwo die Zahl acht rumschwirren, aber da kann ich mich auch täuschen.
Wer darüber hinaus Betreuungstage benötigt (und sind wir mal ehrlich, wie schnell ist man da bereits angelangt?), der muß seinen eigenen Urlaub dafür "opfern", was mir persönllich auch schon häufig genug passiert ist.
Wer nun bereits in einem festen Arbeitsverhältnis steht, der kann damit ganz gut jonglieren, aber noch in der Probezeit...? Denn so geht es mir gerade, habe einen Job im öffentlichen Dienst gefunden und kann jetzt nur hoffen und bangen, daß nichts schlimmes passiert...
Und noch mal zum festen Arbeitsverhältnis: besteht ein gutes Verhältnis auf der Arbeit und zu dem jeweiligen Chef, dann kann man auch immer darauf hoffen, daß der die Sache nicht ganz so streng nimmt. Das hab ich nämlich bei meinem ganz alten Arbeitgeber auch gehabt, der ist mir häufig entgegen gekommen ist, auch wenn´s mal eng wurde mit Arbeitsbeginn/-ende und den Betreuungszeiten durch damals den KiGa.
Aber wie gesagt:
letzten Endes gibt es kein Patentrezept.
Trotzdem gibt es immer eine Lösung,
viele liebe Grüße,
leonie
[addsig]