RE: Betreuungsunterhalt, Arbeit extern, Zumutbarkeit?
Hallo Werner,
ich denke, das Problem liegt ja nicht bei allen AE´s darin, nicht arbeiten zu wollen, sondern darin, es zu können.
Dank unseres Familienfreundlichen Staates, der so flexible Betreuungsmöglichkeiten schafft, die dann auch noch ausreichen.
Dank der vielen offenen Stellen, die gerade darauf warten, von AE´s besetzt zu werden.
Dann die Gesellschaft, und das somit verbundene "Gewissen".......hat man keine Arbeit, muß man sich rechtfertigen, arbeitet man, muß man sich verteidigen, trotz Arbeit keine Rabenmutter zu sein.
Und Eva Herman mit ihrem Statement(nachzulesen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,413134,00.html ) kürzlich macht es ja nun auch nicht leichter, auch wenn sie es nicht auf AE´s münzte, sondern auf allgemein Berufstätigkeit von Müttern.
Sicher gibt es einige, nicht unbedingt wenige, die es sich aufgrund ihres Unterhaltes lieber zu Hause bequem machen, und den Ex arbeiten lassen, aber es gibt auch eine Menge andere AE´s.
Würden da die Elternteile auch getrennt als Eltern wirken, nicht auf 2 wöchigen Umgang pochen, sondern wirklich eine Regelung finden, das auch Vater sich mehr mit einbindet, ginge das arbeiten für Mütter in vielen Fällen auch um einiges einfacher.[addsig]