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aurichermadel

Anfänger

Beiträge: 1

1

Montag, 29. November 2004, 10:45

Probbleme mit kind

Hallo
ich weiss nicht wie es euch so´geht aber ich komme mir der zur zeitigen erzieheung mit mein sohn nichtz mehr wirklich klar ich solll konsequent sein aber meine nerven sind auch bald am ende es wird schon ein machtspiel zwischen mir und meinen sohn 3 jahre weil ich mag auch net zu grob mit ihm sein weil er wahrnemmungsstörungen hat, ich bae angst das es dann noch schlimmer wird.

wer kann mir erziehungstipps geben

danke eure doris[addsig]

Saskia

Anfänger

Beiträge: 1

2

Montag, 29. November 2004, 12:25

RE: Probbleme mit kind

Liebe Doris,

ich denke es ist für euch alle hart. Wenn ich das richtig sehe bist du noch nicht so lang mit deinem Sohn allein. Es sit für euch beide sicher nicht einfach!
Jetzt schau mal, was die Diagnose bringt. Sozialpädriaitische Zentren bieten umfangreiche Hilfen an, im Normalfall für euch beide!

Konsequent sein hat nichts mit grob sein zu tun. Man stellt regeln auf, kündigt Konsquenzen an und muss diese auch durchhalten. Kannst du dir irgeneine Möglichkeit suchen Luft zu kriegen, wenns zu arg wird?

Kopf hoch, das ist so ein süsser Kerle und du bist auf dem richtigen Weg! Ich denke es ist für euch beide hilfreich, wenn ihr Hilfe bkommt. Jemand der euch kennt, kann euch zielorientierter helfen einen kontinuielichen Weg zu gehen.

Liebe Grüße
Saskia[addsig]

Gast

unregistriert

Gäste

3

Montag, 29. November 2004, 13:24

RE: Probbleme mit kind

Hallo Pumba
Ich kann zwar jetzt nix mit Wahrnehmungstörungen anfangen,da wir sowas nicht im Umfeld haben.Aber mein Sohn ist sehr Lebhaft und brauch auch eine Konsequente Erziehung.Was sich nicht immer leicht gestaltet da ich Geschieden bin und so müssen mein Ex und ich uns erstmal einig werden was wir in unserer Erziehung erreichen wollen.Denn unser Sohn nutzt es gnadenlos aus wenn er bemerkt einer hält sich nicht an vereinbarungen.Soll heißen er braucht einen festen plan und seine zeit um sich auszutoben.Da ich im Kinderhaus groß geworden bin habe ich mein Heimleiter von der Lebhaftigkeit meines Kindes berichtet und er hat mir Tips gegeben wie ZB die feste Tobezeit.Und das ich den kleinen immer zu jeden "nein auch eine Erklärung geben soll,so das er merkt das ich ihn damit nicht ärgern möchte.Oder wenn er mal nicht hört ihnzu sagen das ich dann auch nicht auf ihn höre ob er das denn schön findet,der Ahaeffekt kam zwar erst als ich es wahr gemacht habe und ihn gefragt habe ob es schön ist wenn keiner auf einem hört.
Unser sohn ist nun 5 jahre alt und wir sind bis jetzt gut mit der methode gefahren.Man brauch zwar viel zeit um es ihn immer zu verstehen zu geben wieso er was nicht darf oder irgendwas machen soll.Aber ich setze mich lieber mit ihn etwas länger hin um es zu erklären,als wenn er irgendwelche sachen durch die gegend schmeisst.Das hat er zum Glück seit 2Jahren nicht mehr gemacht.Ab und an hat er zwar seine Phasen und stammpft auf den boden um sein Willen zu bekommen aber dann mache ich einfach mit und dann kommt das Komentar von ihn mit stampfen bekommt man das nicht Mama,dann sag ich zu ihn aber du möchtest das ja auch mit stampfen bekommen.Ne ich hör jetzt auf und dann verschwindet er meist in sein Zimmer und kommt später nochmal wieder und fragt nach ganz in Ruhe.
Aber das ist unsere Methode wie ihr das demnächst macht,das müsst ihr selber rausfinden.Denn in sacen Erziehung gibt es kein patentrezept man muß sehen auf was euer Kind an besten reagiert.
Ich sage immer ob unsere Erziehung richtig war das erfahren wir Eltern erst wenn die KInder aus´m Haus sind.
Gruß delphine
Ps wünsche euch alles gute und das ihr euren Weg findet

refa

Anfänger

Beiträge: 1

4

Montag, 29. November 2004, 20:11

RE: Probbleme mit kind

Hallo doris,
erziehung ist fuer mich ein unwort und hoere ich nicht so gerne, lieber rede ich von begleiten oder aufs leben vorbereiten etc., dass ist aber ein ganz anderes thema.


Wenn dein kliener etwas ernsthaftes hat, kommst du mit dem normalen "erziehungs"Tips ohnehin nicht weiter und brauchst einen professionellen beistand.
Erste schritte hast du ja schon unternommen und nach deinem termin wird hoffentlich einiges klarer.
Mit den nerven, dass ist wohl so ein typ bedingte sache. wenn ich immer noch gelassen laechele, ist die mutter meiner kleinen schoen zehnmal explodiert. Zumindest das explodieren nutzen die lieben kleinen schnell fuer sich aus und fangen an zu provozieren. bei mir machen sie das nicht.
Es gibt ein sehr schoenen Ratgeber von einem australischenKinderpsychologen, familientherapeuthen und vater. Die australier sind was die begleitung der kinder betrifft uns ohnehin um jahrzehnte vorraus. Jedenfalls ist dieses buch ein schoener lichtblick in den vielen , meist unsinnigen "Erziehungsratgebern" und von psychologischen laien auch sehr gut zu lesen.. Die witzige art und die vielen comics im buch, sollen den eltern helfen etwas entspannter und entnervter mit ihren kindern umzugehen.
STeve Biddulp :" Das Geheimnis gluecklicher Kinder" ist inzwischen ein klassiker.
Auch wenn dein kleiner vielleicht was ernsthaftes hat und das buch ja eher fuer otto normal kind geschrieben ist, hast du vielleicht spass daran.

gruss refa [addsig]

Gast

unregistriert

Gäste

5

Dienstag, 30. November 2004, 08:10

RE: Probbleme mit kind

Hallo Refa
Ich kann ir gut vorstellen das die in Australien besser mit der Erziehung klarkommen.Ich denke meist das Hauptproblem ist unsere pinible Zeiteinteilung alles muß minutengenau ablaufen.Wenn man in den Abendnachrichten hört es soll über NAcht schneien,dann macht sich die arbeitende Befölkerung nen Kopf drum ob dann schon der Streuwagen unterwegs ist und wenn nicht wann man an besten losfährt um ja auf die minute genau da zu sein.Wir sind viel mehr damit beschäftigt es den anderen recht zu machen als auf uns und unsere Familie rücksicht zu nehmen.Wegen unseren "Zeitplänen" machen wir uns unnötig streß und das wirkt sich dann auch auf unsere Kinder aus.Wir haben einfach keine Zeit mehr unseren KIndern was zu erklären,da ja schon der nächste Termin wartet und es ist einfach eine unart das Kind zurück zustellen anstatt unseren Termin.
Man müßte den Minutenzeiger der Uhr weglassen und wir würden etwas gelassener werden und dann könnten wir auch unsere Kinder besser auf ihr Leben vorbereiten,da wir dann nicht mehr unseren "Feind"die Zeit im Kopf hätten.
Gruß delphine.

nicole13

Anfänger

Beiträge: 1

6

Dienstag, 30. November 2004, 19:25

RE: Probbleme mit kind

hallo zusammen!!
meine tochter ist mit ihren 16 monaten auch schon sehr lebhaft.
was mir jetzt in letzter zeit aufgefallen ist, dass sie ständig
sachen durch die gegend wirft. habe ihr auch schon oft mit ruhigen
ton gesagt, sie solle das nicht machen. aber 2 sekunden später fliegt
wieder etwas durch die gegend.
ist sie eventuell noch zu klein um das zu verstehen, was ich ihr sage
oder was kann ich tun. ich möchte sie auch nicht anschreien oder
gar einen klaps auf den hintern geben. davon halte ich nicht so viel.
wäre für ein paar ratschläge echt dankbar!
bis dann.
nicole[addsig]

Saskia

Anfänger

Beiträge: 1

7

Dienstag, 30. November 2004, 20:25

RE: Probbleme mit kind

hallo nicole

weißt, wenn ich an mein denk gggg dann hab ich ein deutliches NEIN gesagt oder aber irgendwann begonnen ihn wo hinzusetzen......

Mit 16 Monaten sind se noch recht klein die üben das werfen, loslassen..... Wir sollten nicht als erwachsenen denken.

Die Kinder stellen viel an und probieren aus - das ist wichtig!

Mach dir man keine Sorgen!

Liebe Grüße
Saskia

[addsig]

tina_motte

Anfänger

Beiträge: 1

8

Freitag, 3. Dezember 2004, 23:39

RE: Probbleme mit kind

-----------------------------------------------------------------
Oft erreicht man mit einem netten Wort am meisten
-----------------------------------------------------------------


Hallo!!!!
Das (oben) ist ein schöner Satz, aber wenn man ALLEIN (mit Kind) ist, oft nicht immer gut einzuhalten...

Ich selbst bin auch alleinerziehend, mein Sohn ist gut 2 einhalb und ich würde ihn nicht mehr als lebhaft (wie oben nett geschrieben) bezeichnen, sondern als böse, aggressiv und viele Dinge mehr...!

Hier nur eine "kleine" Auflistung der Dinge, mit denen ich mich JEDEN TAG durchkämpfen muss...:
- im Kinderzimmer wird Tapete abgerissen
- oder Tapete angemalt (nicht nur im Kinderzimmer...)
- Mama wird getreten, gebissen, geschlagen, angebrüllt...
- Spielkameraden werden ebenfalls gebissen, geschlagen, gewürgt...etc...
- er macht Spielzeug kaputt (natürlich absichtlich)
- er schmeisst Geschirr auf Fliesen kaputt
- er brüllt den ganzen Tag: Nein, das will ich nicht, das mag ich nicht, etc...
- eigentlich macht er alles, wo er weiss, er kann mich damit ärgern und provozieren...

Jetzt zu mir:
mein Kind hat FESTE Regeln. Ich bin Konsequent und eigentlich (ich gestehe, vor der Trennung war das leichter...) auch eine gaaanz liebe Mama...
Ich kümmer mich (habe den vergleich zu anderen [nicht alleinerziehenden] Müttern/Kindern) AUSGIEBIG um mein Kind! Was heissen soll, das er viel vorgelesen bekommt, viel gekuschelt wird, viel Bewegung hat, viel Abwechslung im Alltag hat: Kinderturnen, Krabbelgruppen, etc... (was nicht heissen soll, das ich ihn ÜBERvorder...)

Aber was der Grund für sein Verhalten ist, ist mir schleierhaft...

Und soll man da wirklich noch sagen: gutschi, gutschi. Das war aber ganz, ganz böse was du da jetzt gemacht hast...

Klar gibt es kein REZEPT für solche Eltern/Kinder, aber vielleicht dennoch ein paar WIRKLICH nützliche Tips, wie man einem Kind beibringen kann, das man niemandem wehtut, nicht´s zerstört und neben Freundschaft auch Respekt vor seiner Mutter hat...

Viele Grüsse an alle die gerade genauso leiden wie ich,
tina


[addsig]

tina_motte

Anfänger

Beiträge: 1

9

Freitag, 3. Dezember 2004, 23:46

RE: Probbleme mit kind

...ich nochmal!!

Hatte vergessen zu erwähnen, das mein Sohn die oben aufgelisteten Dinge nicht dann tue, wenn ich mit ihm schimpfe oder ihm gar etwas verweiger oder verbiete, NEIN, er macht das, wenn ich sage: Mama geht mal eben auf die Toilette, Mama muss kurz abwaschen, oder wenn das Telefon klingelt, dann dreht er völlig ab...

Wer weiss denn da noch Rat.....?????

Tina[addsig]

Saskia

Anfänger

Beiträge: 1

10

Samstag, 4. Dezember 2004, 11:27

RE: Probbleme mit kind

Hallo Tina,

das mit dem netten Wort ist nicht zuletzt an manche erwchsenen gerichtet *zwinker*
Es ist sicher nicht immer einzuhalten, da hast du Recht.

Du scheinst ein "temperamentvolles" Kind zu haben.

----
Aber was der Grund für sein Verhalten ist, ist mir schleierhaft...
----

Das kann ich von hier auch schwehr beurteilen, aber ich meinen wenn er in Kindergarten kommt wirds sicher besser.
-----
Und soll man da wirklich noch sagen: gutschi, gutschi. Das war aber ganz, ganz böse was du da jetzt gemacht hast...
-----

Nein! Aber klare Konsequenzen. Kinder brauchen Regeln Ritale Halt anderkennung Liebe Aufmerksamkeit usw. alles aber richtig dosiert.

Ja Tina, es gibt kein klares Rezept weil jede Situation anders ist. Ich kann nur sagen, dass ich hervorragend damit gefahren ganz konsequent zu sein in meinen Ansagen und die auch durchgehalten habe.... Was zwar auch arge einschränkungen oft für mich wahren aber, es hat gewirkt.

Und noch was, nach jedem Streit, egal wie groß er war, beim ins Bett gehn muss wieder gut sein.

Liebe Grüße
Saskia[addsig]

Beiträge: 1

11

Samstag, 4. Dezember 2004, 11:43

RE: Probbleme mit kind

hallo zusammen,

das thema regt mich an, auch mal was zu schreiben ;-)

ich bin allein erziehend, und tabea ist jetzt acht, also aus diesen stadien schon raus.
nur so viel: es kommen neue, andere :-). anscheinend ist das leben eines kindes immer in irgendeiner phase, bis zum auszug. bestimmt ! selbst dann können sie noch zum bumerang mutieren ;-) - und zack, sind sie wieder da.

habe mich zu dem thema gerade-in-einer-phase viel mit anderen müttern unterhalten - je nach phase.
und wenn man im thema steckt, ist sowieso alles falsch, und nichts funktioniert. alle guten tipps bringen keine richtige besserung. was wohl daran liegt, das jedes kind ein eigener charakter ist, und dafür gibt es nun mal keine patentlösungen.

individualität ist gefragt, und auch ein bisschen instinkt. nicht immer versuchen, das beste zu machen, sondern das mögliche.

ein beispiel: das morgens anziehen wird jedes mal zur katastrophe.
so lange nichts ansteht - mir doch egal. dann eben nicht. und damit habe ich in meinem normalen tagesablauf weiter gemacht. tabea blieb etwas aussen vor - denn sie war ja noch nicht so weit, für den weiteren tagesablauf. irgendwann hat sie sich dann doch getrollt, denn wenn man so gar nicht mitkommt - das war ihr dann auch zu dumm. mal davon ab, das ich ihr nicht gedroht habe, von wegen das und jenes kannst du dann nicht machen, sondern nur erklärt habe, das sie genau das und das machen kann - wenn sie den schritt davor erledigt hat. um meine nerven zu schonen habe ich ihre verweigerung einfach zur kenntnis genommen.
sollte aber ein termin anstehen, und sei es nur einkaufen, dann musste sie.
so habe ich ihr gezeigt, das es dinge gibt, die man selbst entscheiden kann, und dinge, die eben gemacht werden müssen.
ganz spannend für kinder ist es, wenn man selbst mal nörgelt, es dann aber doch tut. das ist diese sache mit dem vorleben. habe ich keine lust, so wäge ich laut ab, ob ich das jetzt tu oder nicht. muss ich es tun, so mache ich es auch, nachdem ich mich etwas gesträubt habe. ab und an frag ich mein kind auch, was es selbst meint "sollen wir einkaufen gehen, oder essen wir die reste von gestern ?" sagt sie dann einkaufen, verschwinde ich nörgelnd/schimpfend im badezimmer, und föne mir schnell die haare. klappt wunderbar ;-).

ich denke, auch ein kleinkind sollte schon entscheidungen treffen dürfen - so lange sie nicht schaden. das gilt auch für anziehsachen. wenn sie patout nicht in die rote cordhose will, dann eben nicht. so lange es jahreszeittechnisch passt, konnte (und kann) sie frei wählen. da auch noch einen kleinkrieg anzetteln, das war mir zu plöde. und sie hat es aufgebaut, auch mal entscheidungsfreiheit zu haben.

erst wollen wir den kindern das leben beibringen, und dann verweigern wir den test wie es sich lebt. auch nicht richtig.
wir sagen nein, und akzeptieren kein nein.
wir wollen selbstständigkeit, und erwarten unterordnung.
ich denke, man sollte von der erziehung weg, und zum zusammen leben übergehen. und das heisst: kompromisse auf beiden seiten. ist nicht immer einfach, aber wenn man es etwas lockerer angeht, dann funktioniert das ganz gut.

jetzt mal ehrlich, wenn ich einen partner habe, dann denk ich doch auch nicht daran, was andere frauen in meiner situation wohl machen würden, wie sie wann reagieren, und was der beste weg ist.
warum wenden wir das dann bei kleinen kindern an ?
es ist doch nur eine andere art es zusammenlebens.
und einen schlechten tag hat jeder mal. wir erwachsenen sind es nur gewohnt, dieses nicht mehr auszuleben. kinder können das noch nicht. also lasst sie doch einen tag verquer sein. das hat mit richtiger oder falscher erziehung wenig zu tun. soll heissen: nicht sofort alles anzweifeln, was man so tut. und weniger auf andere achten, sondern mehr auf das kind. macht es im geschäft ärger, dann interessiert mich wenig, was andere denken. ich möchte lieber wissen, was die ursache ist. und habe trotz böser blicke in der kassenschlange verständnis, wenn mein kind schlecht geschlafen hat, oder anscheinend irgendwas ausbrütet.

recht hilfreich sind omas und opas, tanten oder gute freundinnen. einfach mal die kinder abgeben, und sei es nur für zwei stunden. die nerven auf beiden seiten können sich erholen, mama kann in ruhe etwas erledigen, oder auf dem sofa gammeln, und die kinder finden es interessant. ausserdem sind grosseltern meist nicht so angespannt. das merken die kinder auch. wichtig dabei: die grosseltern (oder eben jeden anderen) einfach machen lassen, auch wenn es total anders ist als zuhause. gerade das macht den reiz aus. und schädlich ist es auch nicht. :-)

für mich ist diese ganze schiene mit pädagogisch wertvoll und ihren richtlinien einfach schrott.
und ich denke, das es viele mütter sehr viel einfacher hätten, wenn sie sich nicht so von anderen beeinflussen lassen würden.

und diese hammerphasen, wo einem nichts mehr einfällt, die hat jeder dabei, egal, was er auch macht.
meine tochter hatte sich mit knapp zwei entschlossen, nachts nicht mehr zu schlafen. das waren harte zwei monate. immer ein bisschen länger und länger hat sie es rausgezögert, und kein trick half. ich habe zum schluss vor ihren bett gecampt, auf dem teppich. sie ist bis drei nachts durchs bett getobt, und ich hab versucht, ein bisschen auszuruhen. da ging nix, sobald ich sie mit ins grosse bett genommen hatte, ist sie ausgebüxt.
irgendwann wars vorbei, wie alle diese phasen, die irgendwie zur entwicklung gehören, in denen wir aber keinen sinn sehen. es gehört einfach dazu. zähne zusammen beissen und durch. das man da nicht immer nett und ausgeglichen ist gehört dazu. das ist eben leben. alles andere wäre utopie. und auch kinder müssen merken, das ihr gegenüber mal einen schlechten tag hat. sonst werden kinder weltfremd, und haben später unter umständen grosse probleme.

es wird nicht umsonst immer wieder empfohlen, kinder mit kindern zusammen zu stecken. wenn ein kind nicht will, dann sagt es nein, mein spielzeug. und nimmt es dem anderen kind wieder weg. wir erwachsenen sind da ja viel toleranter, wir stecken zurück. völlig falsch. mein ist mein ist mein. wenn ich nicht will, dann will ich nicht. das sollte es (in grenzen bitte) auch zwischen kindern und erwachsenen geben. das leben ist ein lernprozess ;-). ob das jetzt schlechte laune erzeugt, oder nicht, ist völlig belanglos. nur um des friedens willen ist das keine gute lösung. es rächt sich. und dann wirds schwer. ich glaube, das nennt man verzogen. *ggg*

was ich als auffällig empfinde, ist das beissen. habe eine nachbarin, deren sohn das immer machte. sie hat es als lästig empfunden. irgndwann konnte sie nirgendwo mehr mit ihrem sohn hin, nicht in die krabbelgruppe, nicht zu bekannten, nichts. hat dann ein paar halbherzige tipps bekommen, vom kinderarzt, von wegen ignorieren oder zurück beissen, und es würde so seine liebe zeigen, nur auf die falsche art und weise. das kind ist bis heute auffällig, und sie geht nun mit ihm zu einer therapie. da hätte man wohl viel früher ansetzen sollen, das hätte mutter und kind einiges erspart.

dagegen finde ich das werfen von dingen völlig normal. endlich gelernt, will man es doch ausprobieren. für uns völlig normal, und wir wissen, was passiert. kinder sind wiederholungtäter, manche sachen können noch und nochmal gemacht werden, ohne das langeweile aufkommt. eben sowas wie stiftung warentest, nur für das gehirn. passiert immer das gleiche, oder geht ein teller mal nicht kaputt ? da muss man eben ein paar fusseln am mund bekommen, durch erklären. vielleicht kann man alternativen anbieten, wenn das werfen so gefällt. weiche bälle in einen papierkorb, im park kleine steine ins wasser, oder ringe über kegel... . das etwas beschädigt wird sollte man verhindern.
auseinander nehmen bis zum exodus ist auch normal. dagegen kann man spielzeug anbieten, das auseinander genommen werden will. das fällt wohl in die sparte forschen und entdecken, und zeugt für mich eher von interesse als von zerstörungswut. man bedenke: unser wertegefühl ist nicht das eines kindes.

es ist eben nicht alles verhaltensauffälligkeit, was uns erwachsenen nicht passt.

es ist für uns erwachsene, für uns eltern genauso ein lernprozess wie für die kleinen.
man denke nur ans schenken. was hab ich alles pädagogisch wertvolles schon angeschleppt, spielzeug, das fördert, weiterentwickelt, kindgerecht verarbeitet ist, die phantasie anregt - und unbenutzt in der ecke lag. ;-)
nach jahren frust habe ich nun endlich gelernt: es wird geschenkt, was gewünscht wird.
ich halte überhaupt nichts von diesen plastik-barbies. aber sie werden bespielt, stundenlang. die sitzen im kinderzimmer zusammen am plastik-barbie-küchentisch, und pläudern über tagesgeschehen und erziehungsfragen ;-).
da ich ja nicht für mich schenke, sondern für tabea, ist das ok, und es gibt eben barbie. wo ich doch lego viel schöner finde... *ggg*


hm, schon wieder so lang geworden, dabei wollte ich doch nur mal eben kurz.... :-)

langes schreiben, kurzer sinn
eigenen weg finden, damit das zusammen leben klappt. letztendlich möchten wir doch alle ein selbstständiges und eigen denkendes kind, das seine persönlichkeit entwickelt, und keinen roboter.
und mit sachen, mit denen man nicht zurecht kommt: hilfe suchen. nicht zu lange warten, das schadet allen, eltern und kind.

ein schönes wochenende, andrea immer-noch-im-lernprozess[addsig]

aurichermadel

Anfänger

Beiträge: 1

12

Samstag, 4. Dezember 2004, 12:53

RE: Probbleme mit kind

,@ tina
hallo vielleicht ist dei sohn autoagressivmit wahrnehmungsstörungen das hat meiner nämlich auch und so fing auch alles bei mit an ausser das er nicht nur zerstörungswut hatte er tat sich selbst weh wie kopf aufm boden hauen ect macht dienr das auch??? lg doris[addsig]

Gast

unregistriert

Gäste

13

Samstag, 4. Dezember 2004, 15:52

RE: Probbleme mit kind

Hallo!
Mh...erstmal danke das jemand geantwortet hat!!!

An Doris:
Nein, er tut sich selbst nicht weh, dazu ist er (glaub ich) zu schlau... Nur andere oder wehrlose Gegenstände werden verlezt/zerstört...
Was bedeutet: autoagressiv mit wahrnehmungsstörungen ????
Wo bekommt man hilfe???

An Andrea:
Ich denke das vieles was du sagst RICHTIG gut ist, aber ich habe wirklich viel probiert, aber leider hilft nicht´s...
Michel war mal ein echtes Schmuse und Vorzeige Kind (wenn man das jetzt mal so auf die Distanz beschreiben soll...), aber mit der Krise und dann der Trennung ist mein Kind glaub ich mutiert...
Ich bin SEHR konsequent!! Wenn ich was sage, dann gehe ich auch nicht davon ab. Wenn eine Regel aufgestellt ist, dann hält sie "für immer"!
Er kann (und muss sogar) bei mir sehr wohl seinen eigenen Willen "erlernen". Das fing schon im Alter an, als er gerade mal soweit war nen Löffel zu halten...
Ich hatte mir schon überlegt, ob es vielleicht zu viel war! Ob er mit knapp 2 einhalb schon zu selbständig ist...
Den direkten Vergleich habe ich, wenn ich mir mein Tageskind anschaue...
Sie ist ganz anders. Traut sich nicht so viel zu, trifft selten Entscheidungen allein, spricht auch kaum... (ist aber auch nicht halb so agressiv...)
Michel dagen spricht sehr gut, will ALLES allein entscheiden und ist böse auf mich (und nur auf mich!!!! Papa und alle anderen bekommen das von ihm nicht zu spühren, ausser wenn es wieder gegen mich geht und sie dabei sind...), wenn´s mal nicht geht (z.B. alles was gefährlich ist, wird VERBOTEN)! Dann bekommt er wieder seine "WUT ANFÄLLE"!!!
Und das Kinder ihre Phasen haben, das weiss ich auch...
Aber ich sehe es nicht als eine Phase oder gar als ein ausprobieren von Dingen die er mal gelernt hat (werfen, Spielzeug zerstöhren...).
Denn das macht er ja nicht, wenn wir/oder er allein gerade spielen, sondern wenn mal wieder was nicht so gelaufen ist, wie er das WILL...!!!!
Nun, mein Problem ist einfach, das mit diese "Zeit" jetzt, sehr viel Angst macht!!! Ich liebe mein Kind über alles und welche Mutter wünscht sich schon ein Kind, was mit 8 beim Psycho-Doc sitzt....???
Ich nicht!!!!! Und ich denke, da Michel ja nun gerade noch in der Phase steckt, wo der Mensch am meisten lernt, habe ich gut Karten unser Problem JETZT in den Griff zu bekommen....

viele verzweifelte Grüsse,
tina

aurichermadel

Anfänger

Beiträge: 1

14

Samstag, 4. Dezember 2004, 17:03

RE: Probbleme mit kind

@tina

bei meinen sohn ist das so er nimmt dei umwelt zwar wahr hat auch ritualle aber er kommt da nicht mit klar deswegen ist er agressiv sachen gegenüber die für nichts können, man kann auch entwicklungsverzögerung sagen, bei meinem sohn er fing an tapetten abzu reisen wenn ich einkaufen wahr mit 2 jahren haben weir das heraus bekommen immer wenn mama nicht da war, drehte er durch, und auch wenn ich zur toilette ging. jetzt wo er in den sonder kindergarten geht geut es einiger massen, habe immer noch probleme zwar nicht diese aber es ist so das er sehr wählerisch wird.

herausgefunden haben wir es wo zum kiga gegangen bin und sagte das ich diese problem habe und das er grob und agressiv anderen dingen gegenüber ist der empfiel mir eine frühförderung und wiederum bekamm ich furchs geundheitsamt dort wurde er untersucht weil er sich niocht selber spürrte und die gegend nicht richtig whar nahm. vielleicht nützt deinen sohn eine frühförderung damit er lernt mit solchen sachen umzugehen da kannst du nämlich konsepent sein wie du willst das hilft alles nichts

gruss doris[addsig]

Beiträge: 1

15

Samstag, 4. Dezember 2004, 17:42

RE: Probbleme mit kind

hallo tina,

ich verstehe schon. er findet sein ventil nicht, oder - er findet keine alternative.
es geht noch nicht in seinen kopf, das nicht alles gegen ihn gerichtet ist, was nein heisst. und er begreift in seinem alter auch noch nicht, das er für manches noch zu klein ist. das ist alles normal.
das er das nur bei dir macht, zeigt mir, das er ein näheres verhältnis zu dir hat als zu anderen. du bist sein unmittelbarer ansprechpartner, der für alle probleme da ist.

und er scheint angst zu haben, um seinen ansprechpartner.

wenn das alles erst nach der trennung so richtig rausgekommen ist, dann wird es wohl damit zusammen hängen.
ein guter vergleich wäre zum beispiel, das er verlassensängste hat. das du auch noch gehst. sobald du dich nicht mit ihm beschäftigst, dann rastet er aus. sobald du den raum verlässt, bekommt er angst (unterschwellig, unbegründet), und die dreht sich in wut/agression. vielleicht ist er ein sehr harmoniebedürftiges kind, und die harmonie wurde nun gestört.

ich glaube nicht, das sich ein kind jederzeit so verändern kann (von lieb in böse). ich denke eher, er kann da etwas nicht verarbeiten, weil er es nicht verstehen kann. wie man kindern in dem alter schon etwas erklären kann, so das sie es verstehen - keine ahnung.

ich würde mich in diesem fall sowohl mit kinderarzt/in, familienberatungsstellen wie auch diverser literatur auseinander setzen. das würde mich schon interessieren. vielleicht ist es nur eine kleinigkeit, die du tun musst, aber irgendwie ist es doch offensichtlich, das es mit der trennung zusammen hängt.

wut bei kindern entsteht auch manchmal daraus, das sie für ihr alter zu schlau sind. das der kopf schon weiter ist als der körper. oft bei babys zu beobachten, die etwas greifen wollen - weil sie wissen, was greifen ist - aber die motorik will noch nicht so. dann werden sie fuchtig.

kann auch sein, das du dein kind nicht überfordert hast, er sich vielleicht unterfordert fühlt.

aber das glaub ich eher nicht. ich denke mal, das das in gerader linie zur trennung zu sehen ist.

du musst ja nicht gleich zur therapie mit ihm. aber schlau machen würde ich mich schon. das hat auch nichts mit defiziert oder verhaltensauffälligkeit zu tun, das ist sehr wahrscheinlich eine vorübergehende sache. die du ihm eventuell erleichtern kannst, wenn du dich informierst, wie man am besten damit umgeht. wobei er mit der zeit sowieso sehen wird, das du nicht gehst, egal, was gerade passiert. sobald er seine sicherheit wiedergefunden hat, wird sich das zerstören und die unkontrollierte wut auch wieder geben. aber wie man noch besser, noch mehr liebe und sicherheit geben kann, so das er es sieht und fühlt, da bin ich überfragt. da müssen dir profies helfen.

alles liebe, andrea[addsig]

tina_motte

Anfänger

Beiträge: 1

16

Samstag, 4. Dezember 2004, 19:26

RE: Probbleme mit kind

Hi Andrea!!! (und auch alle anderen)
Danke für den letzten Beitrag, habe Rotz und Wasser geheult!
Werde nächste Woche gleich unsere Familienberatungsstelle aufsuchen, hatte ich mir eh schon überlegt (aber...)!!!
Mag es dem Zwerg ja auch nicht unnötig schwer machen, ich kann mir nämlich nicht vorstellen, das man (Kind) glücklich ist, wenn man dauernt auf "contra" aus ist!!!
Vielen lieben Dank!!!!
tina[addsig]

Beiträge: 1

17

Sonntag, 5. Dezember 2004, 11:59

RE: Probbleme mit kind


tina_motte

Anfänger

Beiträge: 1

18

Montag, 6. Dezember 2004, 12:22

RE: Probbleme mit kind

Hi Andrea!!!
ich weiss nicht, WIE du es machst, aber irgendwie muss ich IMMER heulen, wenn ich was von dir lese... (schlimm)

Erstmal dazu:
jede veränderung muss erst mal verarbeitet werden, sei es eine trennung oder z.b. nur ein umzug

Im März war die Trennung (er hat sich getrennt) und Ende April bin ich mit Michel aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Also hat die arme Seele alles durch...
Jetzt ist vor 4 Wochen Papa auch noch aus der (ehemals gemeinsamen) Wohnung ausgezogen und in einen anderen Ort gezogen... Tja, Michel hat´s schon nicht leicht seit März...!!!!!

Und NATÜRLICH habe ich die Trennung nicht überwunden, waren schliesslich eine Zeit (5 Jahre) zusammen, Michel ein Wunschkind und er mein TRAUMMANN (was er leider heute noch ist...)...
Tja, so ist das Leben halt... Glück dem, der noch an Gerechtigkeit oder sowas glaubt...
Für mich ist eine Welt zusammengebrochen (und bricht immer weiter...) und ich denk, das ist sie für Michel auch...

Habe im Freundes-, Bekannten und Verwanschaftkreis KEINEN der Alleinerziehend ist und dadurch bekommt er auch ÜBERALL noch mit, wie toll es ist, wenn Papa und Mama zusammen sind. Man kann sich aussuchen mit wem man gerade spielen will, isst gemeinsam, lacht zusammen...und vieles mehr...

Zudem muss ich sagen ist es verdammt schwer, wenn man nach nem harten (schlagen, beissen, treten, brüllen) Tag (und die haben wir JEDEN Tag...) kein nettes Wort zu hören bekommt... (von wem denn auch, ist ja keiner da...)
Einfach mal hören wie toll man das alles hinbekommt...
Statt dessen gehst du heulend in´s Bett (weil du den ganzen Tag "Kampf" hattest und wieder mal niemand [Papa] da ist...) und stehst morgens mit einem brüllenden Kind wieder auf...
Never ending Story...

Das mit den Weihnachtstips würde ich gerne machen, aber unsere Wohnung sieht aus, als gäbe es Weihnachten nicht! Hätte es auch gern anders, aber ich habe nicht die Kraft was tolles zu machen, weil es eh zerstört wird (auf welche Art auch immer...) und ich persönlich bin nicht in Weihnachtslaune... Das Fest der LIEBE... *hahaha*
Habe mir mein Leben irgendwann mal anders vorgestellt... Aber wer hat das nicht...

So, dann wünsch ich Dir/Euch aber mal ein paar tolle Feiertage und hoffe ihr habt Spass mit allem was dazugehört!!!!!

Ganz liebe Grüsse aus Varel,
tina[addsig]

Gast

unregistriert

Gäste

19

Montag, 6. Dezember 2004, 20:08

RE: Probbleme mit kind

NEIN !!!!!

ich hab einen halben roman geschrieben, bestätigt, und nun - alles wech *schnief*

böses, böses internet. tückisch !
darf ich hier nur ein bestimmtes volumen ?
eventuell habe ich das um ein paar kleine buchstaben überschritten, eventuell...

tina, ich schreib noch mal, aber ob ich es heute noch schaffe ? (aber in word, und dann per copy)

verzweifelt-frustige grüsse, andrea mit-glühenden-fingern

Saskia

Anfänger

Beiträge: 1

20

Montag, 6. Dezember 2004, 20:37

RE: Probbleme mit kind

Liebe Tina,

dich ganz dolle tröste!!!!!!!!!! Und gespannt warten :-))))))

Liebe Grüße
Saskia[addsig]