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VeraG

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Donnerstag, 1. September 2011, 14:06

Tochter in der Pubertät

Liebe Mütter,
meine Tochter (14) ist gerade in der Pubertät und das bekomme ich sehr zu spüren.
Sie ist nicht nur zickig geworden und hilft mir kaum im Haushalt. Sie trifft sich auch laufend mit ihrem Vater, obwohl ich es ihr verboten habe. Doch langsam zerrt das Verhalten von ihr an meinen Nerven.
Was kann ich tun? Wie habt ihr die Pubertät eurer Töchter überstanden? Bitte gebt mir ein paar Tipps.

Vera

Just me

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2

Mittwoch, 7. September 2011, 13:52

warum darf sie Ihren Vater nicht sehen?

VeraG

Anfänger

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3

Dienstag, 13. September 2011, 08:07

Ich habe es ihr verboten, weil mein Expartner immer Unwahrheiten über mich erzählt und somit unser Zusammenleben sehr zum negativen beeinflusst. Darum wollte ich einen Riegel vorschieben und habe es ihr verboten, ihn zu treffen.

Just me

Anfänger

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4

Dienstag, 13. September 2011, 13:23

wenn du es ihr verbietest, wird sie es erst Recht machen. Er ist ihr Vater und sie ist alt genug zu entscheiden, ob sie ihn sehen will oder nicht und sie ist auch alt genug um Unwahrheiten von der Wahrheit zu unterscheiden. Ich, als Vater, finde es schrecklich, wenn Mütter ihren Kindern verbieten, ihren Vater zu treffen und ich kenne die Geschichte von beiden Seiten. Mir werden meine Kinder vorenthalten, indem die Mutter einfach mal 300 km weit mit ihnen wegzieht und ich nur noch einmal im Monat die Möglichkeit habe, sie zu besuchen.

Meine Lebensgefährtin hat 2 Teenie-Töchter, deren Vater bisher nie auch nur einen Cent Unterhalt gezahlt hat, trotzdem dürfen (und durften es auch schon vor 10 Jahren) die Kinder zum Vater, wann immer sie wollen. Die Kleine hat sogar mal ein halbes Jahr bei ihm gewohnt, bis sie wieder zur Mutter zurück ist. Das nenn ich eine vernünftige Lösung. Mittlerweils sehen sie ihren Vater aber nur noch selten, obwohl er in der gleichen Straße wohnt, einfach weil sie im Laufe der Jahre gelernt haben, dass auf ihn kein Verlass ist und diese Erfahrung durften sie selber machen, ohne das jemals von der Mutter ein schlechtes Wort über ihn gefallen ist. Auch heute wird er noch immer zu großen Ereignissen, wie z.B. dem 18. Geburtstag der großen Tochter, eingeladen. Wer dann nicht kommt ist er und da machen sich die Kinder ihre eigenen Gedanken drüber.

Bitte verbiete es ihr nicht. Sie ist in der Pupertät, umso mehr du ihr es ihr verbietetst umso mehr kannst du dir sicher sein, dass sie Ihren Vater trifft. Lass sie, sie wird ihre eigenen Erfahrungen machen. Ansonsten kommt sie vielleicht noch auf den Gedanken, ganz zu ihn zu ziehen und da sie alt genug ist, darf sie das sogar allein entscheiden. Vielleicht habt ihr auch einfach nur viel Stress miteinander, weil du es ihr verbietest. Seh den Umgang mit dem Vater, egal was du von ihm hältst, etwas relaxter und das Verhältnis zu deiner Tochter wird sich schlagartig bessern.

Ansonsten ist die Pupertät eben die Pupertät, sie kann schwierig sein, wenn man die Kinder am Erwachsenwerden hintert und daran, eigene Erfahrungen machen zu dürfen, es kann aber auch, wie bei den Töchtern meiner Lebensgefährtin einfach sein, weil sie es irgendwie geschafft hat, immer locker zu bleiben. Ihr Motto lautet, viel reden mit ihnen, sich dafür interssieren was in ihren Köpfen gerade vor sich geht. Und so lange ihr zur Schule geht und die Noten in Ordnung sind, habt ihr auch alle Freiheiten. Es klappt, die 3 sind ein eingespieltes Team.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Just me« (13. September 2011, 13:33)


Samurai-68

Anfänger

Beiträge: 6

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5

Montag, 3. Oktober 2011, 13:06

RE:

Hallo,
geh doch mal mit der ganzen Sache zum JA.
Das sich deine Tochter mit ihrem vater trifft, dass kannst du wahrscheinlich auch durch ein Verbot nicht unterbinden, aber dem JA kannst du darüber in Kentniss setzen, was dein EX über dich erzählt. Sicherlich versuchen die vom JA dann ein Gespräch zwischen euch dreien zu suchen.
Hast du schon versucht, normal mti deiner Tochter darüber zu sprechen?
Grzß Samurai

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