Montag, 21. Mai 2012, 17:34 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Anzeige
Neu in der Galerie
von Ace
Kontrollzentrum
Zuletzt online
Neue Benutzer

dickermomo (Gestern, 08:27)

ralf33 (15. Mai 2012, 14:45)

Suche12 (14. Mai 2012, 14:46)

einfachich (8. Mai 2012, 19:51)

smaaaz (3. Mai 2012, 09:34)

Geburtstage

Heute hat niemand Geburtstag.

Kalender
Mo Di Mi Do Fr Sa So

Gast

unregistriert

Gäste

1

Sonntag, 10. April 2005, 18:30

Was antworte ich meinem Kind?

Hallo,
mein Ex-Mann und ich haben es irgendwie hingekriegt ein einigermaßen freundschaftliches Verhältnis zueinander zu behalten. Das heißt im Klartext, wir gehen gemeinsam zu Sport- und Schul-Veranstaltungen unseres Kindes und sitzen auch mal beim Bringen oder Abholen des Kindes noch ein Stündchen zusammen und Plaudern miteinander.
Nun versucht aber unser Kind mehr in dieser Richtung zu fordern. Die Kleine möchte zum Beispiel, dass wir den Papa auch mal zum Essen zu uns einladen, oder dass wir gemeinsame Unternehmungen wie Schwimmengehen etc. unternehmen. Das ist schon soweit gekommen, dass sie mich eines Abends (wir waren gerade zusammen mit dem Papa auf dem Rückweg eines Tuniers) fragte, ob Papa bitte bei uns schlafen kann.
So langsam bezweifele ich, dass es vielleicht doch nicht das optimalste ist, wenn mann einen so guten Kontakt zu seinem Ex-mann hat. Macht man dem Kind damit nicht nur unnötige Hoffnung?

Viele Grüße
Samantha

Gast

unregistriert

Gäste

2

Sonntag, 10. April 2005, 18:53

RE: Was antworte ich meinem Kind?

Hallo Samantha,

um Deinen Frage zu beantworten, wäre es von Vorteil, das Alter Deiner Kleinen zu wissen. Generell würde ich aber immer ein "Kind- gerechtes" Gespräch mit ihr führen, ihr erklären, dass es der Papa und Du doch miteinander versucht haben, dass es eben nicht geklappt hat, dass ihr beide für Euch entschieden habt, Euch Euer Leben so einzurichten, wie es jetzt läuft, usw.

Aber auch Deinen Ex solltest Du mal fragen, ob er die Kleine in irgend einer Form animiert hat, solche Gedanken zu äußern. Ich denke da an Aussagen wie "Deine Mutter will mich nicht mehr, an mir liegt es nicht, u.ä."

Ggf. könnt Ihr auch beide Eurer Tochter klarmachen, warum ihr Manches könnt und wollt und Manches eben nicht mehr.

Liebe Grüße

barevi

Feuervogel

Anfänger

Beiträge: 1

3

Sonntag, 10. April 2005, 20:14

RE: Was antworte ich meinem Kind?

Hallo Samantha,
ich finde dem, was barevi geschrieben hat, ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Mein Ex und ich haben auch ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Ich habe damals unserem Sohn erklärt, daß wir nicht mehr zusammenleben können, und das warum kurz und seinem Alter (damals 7 Jahre) gemäß erklärt. Heute ist unser Sohn 9 Jahre und manchmal ist er trotzdem traurig, daß seine Eltern nicht mehr zusammen sind. Dann gehe ich darauf ein und tröste ihn, sage aber immer ganz klar dazu, daß kein Weg mehr in eine Beziehung zurückführt. Das akzeptiert er dann und die Trauer ist eigentlich nach kurzer Zeit wieder vorbei.
Ich denke, daß es wichtig ist, immer dem Alter entsprechend dem Kind zu erklären, warum man sich getrennt hat und auch daß man sich aber (immer noch) gern hat oder akzeptiert (wenn dem eben so ist) und darum z.B. dem Kind zuliebe auch Sachen zusammen unternimmt.
Ich finde es aber auch enorm wichtig, die Trauer des Kindes über die Trennung zu akzeptieren, sie nicht abzutun oder ähnliches. Wir Erwachsenen haben die Trennung gewollt aus welchen Gründen auch immer, aber wir müssen akzeptieren, daß unser Kind darunter leidet oder zumindest von Zeit zu Zeit traurig darüber ist. Und in dieser Zeit sollte unser Kind unseren Trost und unser Mitgefühl bekommen. Wenn unser Kind dabei unsere Klarheit spürt, daß es kein Zurück gibt - ich glaube nicht, daß man dem Kind dann unnötige Hoffnungen macht.
Alles Gute und bleibt weiterhin bei eurem guten Kontakt!
Feuervogel[addsig]

Ludger

Anfänger

Beiträge: 1

4

Montag, 6. Juni 2005, 19:03

RE: Was antworte ich meinem Kind?

Zitat von »Anonymous«

(...)So langsam bezweifele ich, dass es vielleicht doch nicht das optimalste ist, wenn mann einen so guten Kontakt zu seinem Ex-mann hat. Macht man dem Kind damit nicht nur unnötige Hoffnung?

Viele Grüße
Samantha
Hallo, Rosenkrieg, Mißachtung, Ausspielen, Ausspionieren, sich gegenseitig Steine in den Weg legen, sich nichts gönnen, das sind Probleme für Kinder.
Wenn Ex-Partner sich gut verstehen ist es doch sehr gut für das Kind. Was willst Du mehr? Das Kind sieht normalen Umgang miteinander.
[addsig]