Moin Aninjha
Zu Weihnachten wird das gesamte Kindergartenpersonal beschenkt (wovon mein Kind nur wirklich mit 2 zu tun hat, und ich als Elternteil auch), es gibt Präsente zum KiGa Abschlussfest, zum Geburtstag, zur evtl. Hochzeit etc.
Aus Deiner Sicht heraus und mit deinen Erfahrungen mit dem normalem Kiga kann ich Dich schon verstehen.
Wenn Du einen Tag eine Gruppe "besondere" und "behinderte" Kinder miterlebst, wirst Du die Arbeit der Erzieher viell. anders einschätzen können.
Hier geht es um Menschlichkeit, Förderung, Forderung, Konsequenz, Vertrauen, Zutrauen, Sensibilität, soziales Verhalten und Miteinander und viel Spaß am lernen für die Kids.
Nicht einfach 8h Kind abgeben, beschäftigt Euch und fertig, wie oft in den normalen Kigas.
In unserem kleinem Integrationskiga läuft das alles schon fast "familiär" ab unter den Mitarbeitern, so das jedes Kind mit JEDEM Mitarbeiter auch persönlich zu tun hat.
Die Köchin erklärt den Kindern sogar die Kücheneinrichtungen, wie sie das Essen zubereitet, was es gibt und setzt sich auch mit in die Gruppe.
Die Haushälterin ebenfalls, da dürfen die Kinder sogar kleine Handtücher mit zusammenlegen.
Mit den Therapeuten wie Ergo + Logo haben die Kids ebenfalls einzelnen Kontakt und auch diese gehen mit in die Gruppe.
Durch diese super Mannschaft entsteht auch kein "Notstand", denn wenn jemand akut erkrankt, springt einer von denen sogar für die Gruppe ein, selbst die Heimleitung übernimmt dann die Betreuung/Aufsicht.
Es werden kleine Veranstaltungen organisiert, die meist kostenlos für die Kinder & Eltern sind, sogar mit Essen und Trinken.
Dies alles und noch viel mehr ist heutzutage leider nicht selbstverständlich und grade für die schwierige Rasselbande eine super Vorbereitung auf die Schule.
Und wie ich schon schrieb, wird NUR zur Weihnachtszeit gesammelt.
Für Pflegepersonal in KH oder Altersheimen wird nicht so gesammelt....für die Millionen, grad zur Weihnachtszeit gestressten Verkäufer auch nicht. Denn die werden ja dafür bezahlt.
Das liegt ja nicht an uns....jetzt wo Uroma im Heim ist, kann sich kein Pfleger/Schwester beklagen, denn sie bedenkt zwischendurch jeden der mit ihr zu tun hat und sich ihr gegenüber menschlich verhält.
Als ich im Verkauf war, konnte ich mich auch nie beklagen, es gab sogar eine Trinkgeldkasse, wovon wir jährlich Essen gehen konnten, dazu noch zu feierlichl. Anlässen Pralinen, Schokolade, Sekt usw. von den Kunden geschenkt bekamen.
Wie man in den Wald ruft, so schallt`s auch raus...
Grade wenn man ein besonderes Kind hat, ist man für aktive Hilfe dankbar.
Sogar unser Kinderpsychologe bekam eine dankende Aufmerksamkeit und sogar die komplette Praxis ein Kuchenpaket von mir, da sie immer da sind für uns, und nie im Stich lassen bei Probs. oder keine Zeit haben, egal ob Termin oder telef. Anfragen.
Und sorry...ja....5 ? finde ich schon happig, wenn es dann noch unter der Belegschaft aufgeteilt wird, und nicht nur unter den wirklich betreuenden Personen meiner Kinder.
Wie Du gelesen hast, werden diese 5 Euro auf die betreuenden Personen umgelegt und für deren Leistung ist es nicht zuviel, für einen dankbaren Motivationsschub der Mitarbeiter, damit mein Kind eine solch super Manschaft hat, die meinem Kind so vieles mitgeben, was ich alleine nie könnte...
Da steck ich lieber zurück und verwichtel die 5 Euro nicht, sondern geb sie lieber weiter an Personen, die meinem Kind wichtige Begleiter sind ;-)
Gruß bantam [addsig]