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Feuervogel

Anfänger

Beiträge: 1

1

Samstag, 9. Dezember 2006, 22:46

Soziale Verwahrlosung

Hallo ihr Alle.

Nachdem das Thema "Amok" an Schulen ja leider derzeit hochaktuell ist und auch erst kürzlich im Chat diskutiert wurde, möchte ich folgenden Kommentar
aus dem Mannheimer Morgen vom 8.12.2006 mal hier reinstellen:

"Wenn sich verhaltensgestörte Jugendliche in die Welt von Killer-Spielen flüchten, wenn Gewalt als einzige Lösung von Konflikten betrachtet wird und sich der Sport über wachsende Aggression und Rassismus unter jungen Fußball-Zuschauern sorgt - dann muss diese Entwicklung als beängstigendes Signal einer sozialen Verwahrlosung verstanden werden. Die angedrohten und tatsächlichen Amokläufe sind Gott sei Dank nur seltene, extreme Ausschläge einer zunehmend bindungslosen Gesellschaft, die zahlreiche Kinder sich selbst überlässt."

Ich denke, dem ist nichts hinzuzufügen.
Armes Deutschland...

Feuervogel[addsig]

Aninjha

Anfänger

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2

Samstag, 9. Dezember 2006, 23:17

RE: Soziale Verwahrlosung

Wei Feuervogel....

wie oft habe ich im Chat(auch im Forum) versucht, wegen dem Amoklauf von Emsdetten....etwas andere Sichtweise reinzubringen.

Die Medien veröffentlichen, was veröffentlicht werden soll.....es wurde zensiert, ganz fix, und sämtliche Dinge im I Net, die Bastian jemals veröffentlichte, verboten...Zensur pur.

Die Lehrer sind wieder einmal die Opfer, die gesamte Gesellschft.........und unsere Politiker handeln verantwortungsvoll, in dem sie Spiele verbieten wollen.

Armes Deutschland, sage ich ja schon lange....Sorry, dieses Thema weckt unglaubliche Emotionen in mir auf. Weil das Volk wieder einmal blauäugig in eine Seite gedrängt wird :evil: [addsig]

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3

Sonntag, 10. Dezember 2006, 08:35

RE: Soziale Verwahrlosung


Aninjha

Anfänger

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4

Sonntag, 10. Dezember 2006, 09:03

RE: Soziale Verwahrlosung

Vielleicht mal was zum Nachdenken:

Wenn Ihr hier mal was blaue Wort mirror anklickt, kommt man zu Bastian´ s Abschiedsbrief.
Der wurde z.b. direkt nach der Tat erstmal aus dem Netz gezogen.

Nachzulesen hier.

Und dann etwas, was mir zumindest zeigt, das es doch Menschen gibt, die tiefgründiger drüber nachdenken.

Hier

Der erste Satz: Für ein trauriges Kind, der letzte:Warum hat ihn niemand ernst genommen?

Das Bastian an seiner Schule jahrelangem Mobbing ausgesetzt war (glühende Schlüssel in die Hand gedrückt etc.), das wird gänzlich verschwiegen.

Natürlich können die Politiker nicht zugeben, das an den Schulen etwas nicht richtig läuft.

Ich sage ja nicht, die Lehrer sind schuld, die müssen sich ja auch dem System fügen (zuwenig Lehrkräfte, zu große Klassen etc.).

Sie könnten aber jetzt mal drüber nachdenken, und einen Ruck bewegen.
Aurschreien, über defizite die nun öffentlich gemacht werden, die Politiker zu handeln zwingen.

[addsig]

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5

Sonntag, 10. Dezember 2006, 11:13

RE: Soziale Verwahrlosung


Gast

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6

Sonntag, 10. Dezember 2006, 11:36

RE: Soziale Verwahrlosung

Zitat von »Anonymous«

wo waren denn die eltern ? die haben von alledem nichts bemerkt ? sind völlig ahnungs- und fassungslos ? haben weder bemerkt, das ihr kind sich abkapselt, noch die waffen, die er sammelte ? ja, denken bzw. dachten die denn, ihr sohn wird mal einfach so gross, essen und anziehsachen reichen ?



liebe grüsse, andrea


Die waren da, aber es gibt gewisse Situationen, da kommen auch Eltern nicht mehr an ihre Kinder ran, weil diese blocken.

Bastian hatte ein liebevolles Elternhaus.

Sorry, vielleicht versetze ich mich da anders rein, weil ich einiges mehr weiß, als das, was im Netz oder durch die Presse vermarktet wird.

Grüßle
Aninjha

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7

Sonntag, 10. Dezember 2006, 12:37

RE: Soziale Verwahrlosung

aninjha, sicherlich gibt es situationen, da kommen auch die engagiertesten eltern nicht mehr an ihre kinder heran, siehe rechtsradikale szene oder drogenmissbrauch. aber sie bemerken es.

wenn mein kind waffen sammelt, sich abkapselt, diese soft- oder farbball-ballerspiele liebt, und gleichzeitig immer stiller wird, dann gehen bei mir doch sämtliche alarmglocken an. das meine elternliebe an dem kind vorbeigeht, überhaupt keinen halt gibt oder gar nicht registriert wird, das muss ich doch merken. ab da rufe ich um hilfe, und zwar sehr laut. nicht, um andere leute zu schützen, sondern um mein kind zu schützen. und ich sorge für veränderungen im leben meines kindes. ich akzeptiere nicht, das man ja in einer weise gebunden ist, und deshalb das umfeld nicht ändern kann. ich bin auch durch beruf und wohnung gebunden, aber wäre das umfeld hier für mein kind falsch, dann würde ich das ändern. dafür würde ich eine ganze masse an abstrichen hin nehmen. es gibt immer eine alternative !

ich wollte und will die eltern nicht angreifen, ganz im gegenteil. aber ich möchte, das man mehr überlegt, was wann wie passiert.

liebe grüsse, andrea

Feuervogel

Anfänger

Beiträge: 1

8

Sonntag, 10. Dezember 2006, 14:20

RE: Soziale Verwahrlosung

Andrea, du sprichst mir aus der Seele, ich könnte jeden Satz von dir nur unterstreichen!
Aninjha, ich schließe mich Andrea an, die Eltern sind hier gefragt. Wobei - es gibt natürlich Eltern, die aus Gleichgültigkeit ihre Kinder neben sich laufen lassen und nichts bemerken (ich bekomme das nicht nur als Elternsprecherin, erst in der Grundschule, nun im Gymnasium öfter mit - manchmal frage ich mich, warum manche Leute eigentlich Kinder in die Welt gesetzt haben...). Manche Eltern merken nichts, weil ihnen andere Sachen (materielle!) wichtiger sind als ihre Kinder. Aber es gibt auch sicher Eltern, die einfach überfordert sind. Und hier ist HIlfe vom Staat angesagt. In Niedersachsen sollen gerade Stellen für Schulpsychologen gestrichen werden, das ist natürlich der völlig falsche Ansatz...
Und Aninjha, ich hab auch so ein in sich gekehrtes Kind... Trotzdem denke ich bekomme ich es früher oder später mit, wenn etwas schiefläuft, denn ich interessiere mich für mein Kind und wir Mütter haben sehr sensible Antennen für ihre Kinder. Und meine Güte, wenn ich mitbekommen würde, daß mein Kind gemobbt würde - ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen um etwas zu ändern, würde wie eine Löwin kämpfen um mein Kind zu schützen! Ich wäre sogar bereit Jobwechsel und Umzug in Kauf zu nehmen, wenn die Umgebung nicht (mehr) stimmt und sich nichts bewegen läßt! Das ist das was ich meine. Es ist eine Frage der Priorität. Für mich ist mein Kind - mindestens solange es auf mich angewiesen ist, aber wohl mein ganzes Leben lang - das WICHTIGSTE in meinem Leben, dem sich alles andere unterzuordnen hat! Mein Kind hat nur dieses eine Leben und ich als Mutter habe die Pflicht dafür zu sorgen, das es eine Basis an Geborgenheit, Mitgefühl, positiv Denken (wir-schaffen-das-schon), das ich-bin-ok-wie-ich-bin-Gefühl und vieles mehr als Rüstzeug mitbekommt für sein künftiges Leben als Erwachsener. Meine Güte, unsere Kinder werden so schnell groß, ist das zuviel verlangt von den Eltern, in den paar Jahren, wo uns unsere Kinder brauchen, ihnen alles zu geben (und damit meine ich keine matieriellen Dinge wie Handy, Computer, zig Spiele etc.) was sie zum Erwachsen werden brauchen?
Aber auch die Gesellschaft/Politik ist hier gefragt, denn es läuft etwas schief in einer Gesellschaft, wo Kinder ein Armutsrisiko darstellen, wo geschrien wird, daß die Deutschen aussterben, wo es aber nicht mal ansatzweise genug Betreuungsmöglichkeiten gibt für die Kinder, deren Eltern oder Elternteil arbeiten müssen/muss. Wo unterhaltspflichtige Elternteile die gleiche Steuerklasse haben wie Singles, die für niemanden aufkommen müssen.
Wie, sie wollen nicht Vollzeit arbeiten? Ihr Kind kann sich doch um sich selbst kümmern! Nein, kann es nicht!!! Und ich werde als Mutter eher finanzielle Nachteile in Kauf nehmen, als mein Kind sich selbst überlassen und damit im Stich lassen. Aber wer hat dafür schon Verständnis.
Leute, blickt doch mal in die Kinderseelen. Glaubt ihr, eure ach-so-selbstständigen Kinder brauchen keine Geborgenheit und Fürsorge? Doch, aber sie werden sich selbst überlassen, im Stich gelassen. Das nennt man, wie der Artikel im Eingangsposting richtig schreibt, soziale Verwahrlosung...
Ich sollte vielleicht nicht sagen, armes Deutschland, sondern
arme Kinder.....
In diesem Sinne
Gruß
Feuervogel[addsig]

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9

Sonntag, 10. Dezember 2006, 14:33

RE: Soziale Verwahrlosung

Zitat von »Anonymous«

aninjha, sicherlich gibt es situationen, da kommen auch die engagiertesten eltern nicht mehr an ihre kinder heran, siehe rechtsradikale szene oder drogenmissbrauch. aber sie bemerken es.

wenn mein kind waffen sammelt, sich abkapselt, diese soft- oder farbball-ballerspiele liebt, und gleichzeitig immer stiller wird, dann gehen bei mir doch sämtliche alarmglocken an. das meine elternliebe an dem kind vorbeigeht, überhaupt keinen halt gibt oder gar nicht registriert wird, das muss ich doch merken. ab da rufe ich um hilfe, und zwar sehr laut. liebe grüsse, andrea


Würde ich auch tun. Meine erste Frage war auch: Wo waren die Eltern?

Aber mal anders herum gefragt.

Wen bittest Du um Hilfe?

Du kannst einen 14 oder 15 jährigen nicht gegen seinen Willen Kinderpsychologen oder Ärzten vorsetzen. Selbst wenn das Kind hingeht, und nicht aktiv mitarbeitet, bringt es gar nix.

Mich würde wirklich mal interessieren, wie man da reagieren will, als Elternteil?

Aninjha

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10

Sonntag, 10. Dezember 2006, 14:42

RE: Soziale Verwahrlosung

Also wenn ich so überlege, das auf Schulhöfen verprügelt, geprügelt und gemobbt wird, wo die Lehrkräfte neben stehen, und sich einfach umdrehen....und solche Situationen sind auf deutschen Schulhöfen nicht selten.

Schutzgelderpressungen gab es schon, als meine große in die erste Klasse kam, und wir leben hier eher ländlich....Und nur ein Kind hatte den Mut (trotz der Androhung) seinen Eltern anzuvertrauen, so das es recht schnell aufflog.

Jedoch, und ich denke, das hat dann auch nichts mit "kein Vertrauen zu den Eltern haben " zu tun, sondern aus purer Angst vor dem, was bei Verrat passieren kann.

Die Zustände an den Schulen sind zumeist haltlos.

Der Junge wuchs in einem behüteten Elternhaus auf. Sogar die Oma war noch präsent, da sie dort mitlebte.

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11

Sonntag, 10. Dezember 2006, 15:18

RE: Soziale Verwahrlosung


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12

Sonntag, 10. Dezember 2006, 15:42

RE: Soziale Verwahrlosung

Zitat von »Anonymous«

Aber mal anders herum gefragt.

Wen bittest Du um Hilfe?

Du kannst einen 14 oder 15 jährigen nicht gegen seinen Willen Kinderpsychologen oder Ärzten vorsetzen. Selbst wenn das Kind hingeht, und nicht aktiv mitarbeitet, bringt es gar nix.

Mich würde wirklich mal interessieren, wie man da reagieren will, als Elternteil?

Aninjha


also, schwank aus meiner jugend:

meine schwester, mittlerweile über 40, war mit 14 auch nicht mehr zu bändigen. sie driftete total ab. meine mutter mit zwei kindern allein erziehend, der vater im ausland, vollzeit-job. was tun ?
mein mutter hat sich hingesetzt und mit dem jugendamt geredet. das war nicht gerade produktiv, die wollten einen heimplatz organisieren. damals gab es weder internet noch gute heime noch viele allein erziehende, die auf sich selbst gestellt waren. also musste meine mutter allein entscheiden.
meine mutter hat einen platz im internat vorgezogen. das hiess jeden monat um die 800 dm locker machen. ein heimplatz hätte ca. 2200 dm gekostet, und wäre komplett vom staat übernommen worden, der internatsplatz kostete um die 1600 dm. aber sie wollte einen guten start für ihr kind haben, es nicht abschieben.

weder ich noch meine schwester haben es gemerkt, das wir zu der zeit dann wohl wirklich arm waren. anziehsachen wurden selbst genäht - alle wollten meine sachen haben, total cool. es wurde eingekocht und tralala - es wurde eben viel selbst gemacht.
es ging irgendwie, weil meine mutter wollte das es ging.

das meinte ich damit als ich sagte, das es immer eine alternative gibt. man muss nur wollen.

heute gibt es bestimmt viel mehr möglichkeiten, und auch mehr hilfen. aber opfer muss man trotzdem bringen. ohne abstriche zu machen bekommt man kein kind gross. (das brauche ich auf dieser seite wohl gar nicht zu erwähnen *g*)

und ob ich den jungen auch mit 14 oder 15 noch gezwungen hätte. dem wäre als mein sohn meine fürsorge nur so auf den latz geprallt, das glaubst du gar nicht. ob durch ortswechsel, schulwechsel, schulformwechsel (eventuell hätte bei ihm eine waldorfschule geholfen - schlau genug war er), mir wäre was eingefallen.

unter umständen leicht gesagt, da ich nicht drinstecke. aber ich glaube fest daran das es geht, weil es für mein kind ist.

liebe grüsse, andrea

Aninjha

Anfänger

Beiträge: 0

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13

Sonntag, 10. Dezember 2006, 19:25

RE: Soziale Verwahrlosung

Zitat von »Anonymous«

die zustände an den schulen sind wirklich schlimm, und man gibt sein kind oft nicht gerne dahin. aber es liegt immer noch zu grössten teil am elternhaus.



liebe grüsse, andrea


Na ich streite ja auch gar nicht ab, das es auch am Elternhaus liegt, natürlich sind wir Eltern Vorbilder unserer Kinder.

Aber....es gibt nun einmal Eltern, die ihren Kindern in gewisser Weise etwas mit auf dem Weg geben (ob nun aus der eigenen Überzeugung, Not o.ä. sei nun mal dahingestellt) was viele andere ihren Kindern nicht mitgeben würden.

Und dann zieht es doch ein Strang durch die Gesellschaft.

Beginnt im Kindergarten, das meine (sage es jetzt mal so als Beispiel) Kinder dort mit solchen Kindern in Kontakt kommen...die die prügeln, und aggressiv rumschreien.

Da auch selten die Erzieher eingreifen(und lieber beim Kaffe untereinander tratschen), wird meinem Kind dort schon mal irgendwie vorgelebt, wei....man kann und darf auch zuschlagen. Meinem Kind wird ausserhalb meiner Aufsicht vorgelebt, das Prügel mit dazu gehören. In der Schule geht es dann später weiter.

Und nicht alle Kinder verschliessen sich deshalb sofort.

Natürlich können weder die Lehrer direkt etwas dafür, oder die Erzieher.
Es fehlt an Personal, und grundsätzliche Änderungen.

Ich finde es nicht gut, zu wissen, das niemand einschreitet, falls mein Kind verprügelt wird, glühende Schlüssel in die Hand gedrückt bekommt etc..
Da würde ich auf die Barrikaden gehen. Aber: Beschwer Dich doch mal bei einem Direktor.
Es gibt einen, an einer Schule in E., der behandelt Dich als Elternteil schon sowas an überheblich, da möchte ich erst gar nicht wissen, wie er mit den "dummen " Schülern umgeht.
Er wird es verharmlosen, Dich beruhigen, es würde Konsequenzen haben, und mehr würde nicht passieren.

Sebastian schrieb übrigens, das alle mit seinem 6. Lebensjahr begann.....also definitif mit Eintritt in die Schule.

[addsig]

Philemon61

Anfänger

Beiträge: 1

14

Freitag, 5. Januar 2007, 12:09

RE: Soziale Verwahrlosung

Jetzt habe ich seinen Abschiedsbrief auch gelesen und bin erstmal ziemlich entsetzt - gleich über viele Dinge. Zum einen über die Reaktion der Medien, die diesen Brief entweder nicht gelesen oder nicht ernstgenommen haben, dann aber auch über die Wahrheiten, die er sieht und die leider daraus falsch gezogenen Schlüsse. Ich kannte nur diese idiotische "Killerspiel-Debatte" und die ist peinlich genug.

Natürlich werden wir vom 6. Lebensjahr an in ein enges gesellschaftliches Korsett gezwängt, aber man kann - in einem gewissen Rahmen - auch seinen eigenen Weg gehen und der muss nicht mit Gewalt und Hass gesät sein.

Schade, dass niemand da war, der mit dem Jungen reden konnte, ihm zugehört hat und ihm helfen konnte/wollte.[addsig]