wenn du es ihr verbietest, wird sie es erst Recht machen. Er ist ihr Vater und sie ist alt genug zu entscheiden, ob sie ihn sehen will oder nicht und sie ist auch alt genug um Unwahrheiten von der Wahrheit zu unterscheiden. Ich, als Vater, finde es schrecklich, wenn Mütter ihren Kindern verbieten, ihren Vater zu treffen und ich kenne die Geschichte von beiden Seiten. Mir werden meine Kinder vorenthalten, indem die Mutter einfach mal 300 km weit mit ihnen wegzieht und ich nur noch einmal im Monat die Möglichkeit habe, sie zu besuchen.
Meine Lebensgefährtin hat 2 Teenie-Töchter, deren Vater bisher nie auch nur einen Cent Unterhalt gezahlt hat, trotzdem dürfen (und durften es auch schon vor 10 Jahren) die Kinder zum Vater, wann immer sie wollen. Die Kleine hat sogar mal ein halbes Jahr bei ihm gewohnt, bis sie wieder zur Mutter zurück ist. Das nenn ich eine vernünftige Lösung. Mittlerweils sehen sie ihren Vater aber nur noch selten, obwohl er in der gleichen Straße wohnt, einfach weil sie im Laufe der Jahre gelernt haben, dass auf ihn kein Verlass ist und diese Erfahrung durften sie selber machen, ohne das jemals von der Mutter ein schlechtes Wort über ihn gefallen ist. Auch heute wird er noch immer zu großen Ereignissen, wie z.B. dem 18. Geburtstag der großen Tochter, eingeladen. Wer dann nicht kommt ist er und da machen sich die Kinder ihre eigenen Gedanken drüber.
Bitte verbiete es ihr nicht. Sie ist in der Pupertät, umso mehr du ihr es ihr verbietetst umso mehr kannst du dir sicher sein, dass sie Ihren Vater trifft. Lass sie, sie wird ihre eigenen Erfahrungen machen. Ansonsten kommt sie vielleicht noch auf den Gedanken, ganz zu ihn zu ziehen und da sie alt genug ist, darf sie das sogar allein entscheiden. Vielleicht habt ihr auch einfach nur viel Stress miteinander, weil du es ihr verbietest. Seh den Umgang mit dem Vater, egal was du von ihm hältst, etwas relaxter und das Verhältnis zu deiner Tochter wird sich schlagartig bessern.
Ansonsten ist die Pupertät eben die Pupertät, sie kann schwierig sein, wenn man die Kinder am Erwachsenwerden hintert und daran, eigene Erfahrungen machen zu dürfen, es kann aber auch, wie bei den Töchtern meiner Lebensgefährtin einfach sein, weil sie es irgendwie geschafft hat, immer locker zu bleiben. Ihr Motto lautet, viel reden mit ihnen, sich dafür interssieren was in ihren Köpfen gerade vor sich geht. Und so lange ihr zur Schule geht und die Noten in Ordnung sind, habt ihr auch alle Freiheiten. Es klappt, die 3 sind ein eingespieltes Team.
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