Hilfe bei einer Ausbildung
Hallo zusammen.
Ich habe ein Problem. bin 26 und habe einen 8-jährigen Sohn. Über viele Jahre war ich drogenabhängig und habe es nach einer Therapie im Jahre 2004 geschafft clean zu werden und bis heute (und hoffentlich noch weiterhin) zu bleiben. Alles schön und gut, jetzt starte ich voll durch, dachte ich, hole mein Schulabschluss nach, mach ne Ausbildung und dann gehe arbeiten um meinem Sohn und mir ein "normales" Leben zu ermöglichen.Schulabschluss hab ich nun in der Tasche, sowie eine Ausbildungsstelle, doch bin nah dran die Ausbildung abzubrechen. Es gibt zwei Gründe dafür: erstens, ich kann es nur schwer mit mir vereinbaren, dass ich kaum zu Hause bei meinem Kind bin, da ich jeden Tag 8 Stunden arbeiten muss und obwohl ich dei Betreuung einigermaßen gut organisiert habe fällt es mir doch schwer zu sehen, wie mein Kind darunter leidet. Ich fehle ihm einfach, das hat er mir auch schon oft genug gesagt.
Mein zweites Problem ist, wer hätte es gedacht, - Geld
Mein Azubigehalt beträgt 350 Euro netto, dazu bekomme ich 192Euro BAB, Kindergeld und UV. Alles in allem habe ich jeden Monat 866Euro zu Verfügung, wovon ich 550 für die Wohnung (und die ist echt billig für die Stadt, in der ich wohne) ausgeben muß und dann noch die üblichen Ausgaben, wie Telefon, Strom usw, sodass mir nur ca. 220 Euro zum Leben übrig bleiben, was meiner Meinung nach nicht tragbar ist. Vor allem finde ich das sowas von ungerecht!!! Als ich in der Zwischenzeit arbeitslos war, hatte ich etwas über 1000 Euro zu Verfügung, und jetzt, wo ich mich wirklich bemühe was zu tun und nicht dem Staat zu Last zu fallen, werde ich kaum noch unterstützt.
Jetzt wollte ich mal nachhören, ob villeicht jemand weiss, was es für Möglichkeiten gibt bzw. an wen ich mich da sonst noch wenden könnte, denn ich weiß nicht, ob ich das 3 Jahre durchziehen kann mit so ernig Geld auszukommen und dafür auch mein Kind zu vernachlässigen. Ich würde mich über jeden Beitrag freuen.
LG Jana
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