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1

Samstag, 20. Januar 2007, 21:56

Halbtagsausbildung

Hi, ich bin 22, habe eine 5 Monate alte Tochter, aber noch keine Ausbildung. Jetzt hab ich für Sommer (voraussichtlich) 2 Angebote, einmal eine Ganztagsausbildung, bei der ich an 4 Tagen die Woche .ca 9,5 Std. unterwegs wäre, und eine Halbtagsausbildung, wo ich vielleicht 5-6 Std. weg wäre. Ich weiß nicht genau was ich machen soll, da die ganztägige in einer sicheren Branche wäre, wo ich den Job hinterher quasi schon garantiert hätte, während die andere etwas unsicherer ist und zudem im Verkauf, also miese Arbeitszeiten. Dafür aber eben halbtags...
was meint ihr? was ist besser für die Kleine?

Grüße!

Aninjha

Anfänger

Beiträge: 0

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2

Sonntag, 21. Januar 2007, 08:08

RE: Halbtagsausbildung

Hallo,

tja, gute Frage, die Du Dir wohl nur selber beantworten kannst.
Aber vielleicht ein kleiner Ansatz, zum Nachdenken? Der Dir vielleicht etwas die Entscheidung erleichtert?

Was würdest Du lieber machen?
Ich gehe mal davon aus, das Du die kleine gut untergebracht hast, während Deiner Arbeitszeiten.

Ich denke, es kommt nicht darauf an, wieviel Zeit man als Mutter mit seinen Kindern verbringt, sondern eher darum, wie man diese Zeit nutzt.

Und ich glaube auch immer, das eine zufriedene, ausgeglichene Mutter (die ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht nur hinten anstellt wegen Kinder) bestimmt besser für das Kind ist, als eine frustrierte.

Also kehre mal in Dich rein, und stelle Dir selber die Frage, was Du gerne möchtest.

Im übrigen finde ich es super klasse, das Du den Weg gehst, trotz Kleinkind eine Ausbildung nun einzuschlagen.[addsig]

stern112

Anfänger

Beiträge: 0

3

Sonntag, 21. Januar 2007, 08:10

RE: Halbtagsausbildung

Hy,
also ich persönlich würde zu der Halbtagsausbildung tendieren, weil Du wie gesagt nur den halben Tag weg bist und es bestimmt einfacher ist ein Kind (in dem Alter) den halben Tag unterzubringen wie den ganzen Tag.
Auch für die Kindergartenziet wäre es vielleicht besser.
Wenn Du den ganzen Tag arbeiten würdest bist Du dann abends so kaputt, das Du eher dann Deine Ruhe haben willst als wie noch groß mit Deinem Kind zu spielen.

Gruß Alex[addsig]

Gast

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4

Sonntag, 21. Januar 2007, 11:45

RE: Halbtagsausbildung

Hallo,

selber habe ich halbtags umgeschult, drei Jahre lang.......was durch nachmittägliches zusätzliches Lernen wie ganztags war, nur das ich daheim sein konnte. Fand es als alleinerziehende mit heranwachsenden Kindern anstrengend genug. Eine Freundin hat ganztags umgeschult und ist in den drei Jahren manches Mal auf dem Zahnfleisch gegangen, da sie außer Hortplätze keine Hilfe hatte. Nur durch Zuspruch in Form von: jetzt aufgeben heißt: alles umsonst gewesen, hat sie es nun geschafft und auch Arbeit gefunden. (helfen konnte ich nicht, da wir zu weit entfernt wohnen.
Letzt endlich kann es eh nur jeder für sich entscheiden und muss dann auch hinter seiner Entscheidung stehen.
Viele Glück Moni

Gast

unregistriert

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5

Sonntag, 21. Januar 2007, 12:33

RE: Halbtagsausbildung

Hm also ich persönlich würde eigentlich schon lieber die Halbtagsausbildung machen, da ich den Beruf (Buchhändlerin) interessanter finde als den anderen (Kauffrau für Bürokommunikation). Meine Tochter ist ja nicht ewig klein, und ich muss den Beruf ja noch ein paar Jahre machen...
Hmmm sieht wohl eher so aus, dass ich die Halbtagsausbildung mache... danke für die Anregungen!!!

Gast

unregistriert

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6

Dienstag, 27. März 2007, 18:14

RE: Halbtagsausbildung

Hallo ich habe eine 1jährige tochter und will jetzt sommer 1jahr schule machen und darauf eine ausbildung halbtags habe aber angs das es nicht viele firmen machen. Aber ich möchte auch von meiner kleinen was haben was ratet ihr mir? Lg aus Bockhorn/Jadebusen :-)

Beiträge: 1

7

Mittwoch, 28. März 2007, 08:18

RE: Halbtagsausbildung

Hallo, also ich kann allen nur raten, die Möglichkeit einer Umschulung bzw. Ausbildung zu nutzen. Ich selber stecke in einer zweijährigen Umschulung, Vollzeit 8 Std. täglich. Ich habe mich dazu entschlossen, weil ich dadurch das ich AE bin,in meinem Job nix gefunden habe (Empfangsangestellte im Hotel). Fetter Minuspunkt an die Arbeitgeber an dieser Stelle!!!!!!
Sicher, manchmal ist es schwer. Das Lernen fällt mir nicht mehr so leicht wie vor 15 Jahren, aber ich schlag mich durch. Schließlich habe ich ein Ziel vor Augen. Einen Abschluss und eventuell Aussicht auf ein Job...Und das bedeutet raus aus Hartz V und ein hoffentlich besseres Leben. Selbst wenn man während dieser Zeit wenigervon seinem Kind hat, ist es doch eine Investition in die Zukunft. Aber man kann auch wenig Zeit sehr intensiv nutzen und dem Kind trotzdem alles geben...Ich würde es jederzeit wieder machen...
LG Annie